Kurz vor dem Relaunch

Während sich das Rheinland auf die vermeintlich schönsten Tage im Jahr vorbereitet – gemeint ist natürlich Karneval – wird es bei uns ernst. Denn wir arbeiten seit Tagen mit Hochdruck am Relaunch der ALPHAJUMP-Seite. Die neuen Funktionen wurden getestet, geprüft und nochmals optimiert, die Beendigung der Beta-Phase steht also bevor.

Außerdem haben wir Zuwachs im Team bekommen. Jörg und Daniel unterstützen ab sofort in den Bereichen Vertrieb und Marketing. Auf die freien Stellen sind beide natürlich über ALPHAJUMP aufmerksam geworden. Die Erfolgsaussichten sind also sehr gut. Herzlich willkommen im Team!

Wir wünschen Euch allen eine schöne Karnevalszeit. Auch wenn es wahrscheinlich die nächsten Tage etwas närrisch zugehen wird, ein Besuch auf der neuen Plattform lohnt sich auf jeden Fall. Wir sind gespannt auf Euer Feedback.

Willkommen 2012

Nachdem es ein paar Tage auf unserem Blog etwas ruhiger war und wir doch recht gemütlich ins neue Jahr gestartet sind, läuft der Laden jetzt wieder auf vollen Touren.

Denn jetzt, wo bekanntlich die Apokalypse zum gefühlten 50. Mal naht, legen wir uns erst recht ins Zeug, damit euch ALPHAJUMP so schnell nicht langweilig wird. Vom nahenden Weltuntergang lassen wir uns nicht abschrecken und wenn doch, verziehen wir uns einfach nach Bugarach in Frankreich – dort glauben einige Theoretiker, dass dieser Ort als einziger vor dem Weltuntergang verschont bleibt …

Für uns ist 2012 ein großes Jahr mit vielen Neuerungen und vielleicht auch kleinen Quantensprüngen. So viel sei schon einmal verraten: Wir wollen 2012 so richtig durchstarten.

Jedenfalls wünscht euch das gesamte ALPHAJUMP-Team ein beruflich wie privat erfolgreiches neues Jahr.

Die etwas andere Weihnachtsfeier: Gulaschsuppe und FIFA

Als fleißige Mitarbeiterin ging ich um 16.30 Uhr ja fest davon aus, dass ich am vergangenen Freitag mindestens noch bis 18 Uhr arbeiten würde. Immerhin ist es bei uns keine Seltenheit, dass bis in den späten Abend hinein noch jemand im Büro sitzt. Doch nicht am Freitag. Schon um 16 Uhr war die Vorfreude auf die Weihnachtsfeier deutlich zu spüren. Die Jungs fingen fleißig an zu putzen und aufzuräumen (obwohl es hier sowieso immer sehr ordentlich aussieht), sodass alles blitzte und blinkte. Dann wurden der Beamer und die Spielkonsole aufgebaut, das Bier kalt und der Glühwein warm gestellt. Ab 17 Uhr war an Arbeiten nicht mehr zu denken, die ersten FIFA-Fußballspieler jagten über den Platz, und der Tisch mit den Wichtelgeschenken füllte sich zusehends.

Fußball über die Konsole zu spielen, ist häufig ja eher nicht so ein Frauen-Ding, doch einmal überredet, fand auch ich schnell Gefallen an Kurzpässen, Flanken und Toren (spätestens dann  versteht Frau auch die Abseitsregel – man verzeihe mir dieses Klischee). Leider schienen meine spielerischen Fähigkeiten dann doch nicht so weit gediehen wie erhofft, ich verlor den Ball meist an den Gegner, bevor ich überhaupt zum Abspielen kam. Und so ergab sich schnell der “Satz des Abends”, der da lautete “Ina X”. Dies ist natürlich nicht als gut ausgeklügelter Code-Name für eine Geheimwaffe zu verstehen, sondern die nett ausgedrückte Form von: “Los, gib den Ball ab!” Ein Tor habe ich dann aber doch noch geschossen!

Doch das viele Spielen macht hungrig, und so gab es erst einmal eine Stärkung in Form von kulinarisch vollendeter Gulaschsuppe mit Baguette sowie jede Menge Knabberkram. Und da wir eine mulit-kulturelle Truppe sind, konnte, wer wollte, sich anschließend an einem russischen Kartenspiel namens “Dummkopf” versuchen.

Und schließlich folgte das Schrottwichteln, bei dem um allerlei Unbrauchbares gespielt wurde. So wechselte manch schlimme Cd von einer Hand in die andere, grüne Bretter, als Regal getarnt, wurden adoptiert, und eine furchtbar kitschige aufblasbare und noch dazu sich selbst beschneiende Schneekugel fand einen neuen glücklichen Besitzer. Aber wie ich prophezeit habe, hatten alle großen Spaß und präsentieren stolz auf dem Foto ihre neuen “Hässlichkeiten”.

Danke liebes ALPHAJUMP-Team für einen abwechslungsreichen und lustigen Abend – der für einige auch erst in den frühen Morgenstunden endete … Ach ja, und wer kam noch mal auf die Idee, am nächsten Tag ein Fotoshooting anzusetzen?!

Das Rätsel um das “orangene Ding”

Bevor es an den Bericht der Weihnachtsfeier geht, möchte ich noch kurz das Rätsel um mein Wichtelgeschenk auflösen. Der Tipp “Kaffeemühle” von Eva Hilchenbach war schon einmal nicht schlecht, auch wenn der Kaffee darin sicher doch sehr “grobkörnig” gemahlen werden würde. Richtig getippt und damit 100 Gummipunkte hat unser Schlitzohr Mario, der sofort erkannte, dass es sich um eine Art Mixer handelt, der Zwiebeln, Möhren, Nüsse und Ähnliches in kleine Stücke hexelt. Falsch ist jedoch, dass das Gerät aus der DDR stammt, auch wenn es diese zur Entstehungszeit des Mixers noch gab. Die schöne orangene Farbe lässt jedenfalls vermuten, dass das Ding aus den tiefsten 70er-Jahren stammt. Es war übrigens ein Geschenk meiner Oma.

Und wie der Zufall es wollte: Mario ist nun auch stolzer Besitzer dieses 1A und noch voll funktionstüchtigen Schrottwichtelgeschenks. Hoffen wir, dass er von dem Lärm, den dieses Teil verursacht, keinen Hörschaden davonträgt.

Geschenke her, Du Wicht(el)!

Eine bei vielen Weihnachtsfeiern beliebte Tradition hält nun auch bei ALPHAJUMP Einzug: das Schrottwichteln.

Längst sind die Zeiten vorbei, in denen es lediglich “hip” war, ein verschmähtes Geschenk, welches Tante Ottilie vor Jahren mit den besten Wünschen überbrachte, bei einer solchen Gelegenheit los zu werden. Nein, mittlerweile übertreffen sich die Schrottwichtler jedes Jahr auf’s Neue mit einem möglichst unbrauchbaren, hässlichen, widerlichen und sowieso kaum akzeptierbaren Geschenk. Da wechseln Hornhautraspeln ihre Besitzer, Unterhosen à la Elefant verleiten die Damen der Runde zu beschämten Kicherkonzerten. Die als peinlich empfundene Single der Kelly Family kommt da längst nicht mehr mit.

Und natürlich reicht es nicht länger aus, einfach nur die Geschenke per Los zu vergeben. Häufig wird minutenlang nach höchst komplizierten Regeln um die “Hässlichkeit des Herzens” gespielt, um sie dann doch am Ende an den linken Nachbarn zu verlieren. Dennoch wird dieser Kampf um das schlimmste Präsent mit echtem Siegeswillen ausgefochten, und hat man sie schließlich doch in der Hand – die erhoffte Hässlichkeit – kann die Freude darüber zuweilen schöner sein, als über das beste Weihnachtsgeschenk der Welt.

Was soll ich sagen, ich fühle mich geehrt, dass mir in diesem Jahr die große Aufgabe obliegt, bei der heutigen Weihnachtsfeier bei ALPHAJUMP eben jenen Kampf zu leiten, und somit für einen Abend die Herrin der Schrottwichtel zu sein. Euch erwartet natürlich in der kommenden Woche ein Bericht mit Fotos der schlimmsten Geschenke.