Berufseinstieg mit Bachelor?

Ein Artikel auf Spiegel Online zum Thema Berufseinstieg von Bachelor- und Masterstudenten hat uns dazu veranlasst, eine Umfrage auf unserer ALPHAJUMP-Fanpage auf Facebook zu starten. “Berufseinstieg mit Bachelor – sind Bachelor überhaupt Akademiker oder ist der Master ein Muss?“ – lautete die Frage. Auch wenn die Umfrage natürlich nicht repräsentativ ist, lieferte sie mir einen Anlass, einige Überlegungen zur Praxiserfahrung während des Studiums anzustellen.

Studierende sind sich unsicher

„Kommt auf den Studiengang/die Hochschule an“ – wurde von der großen Mehrheit geantwortet. Das zeigt meiner Ansicht nach vor allem eins: Unsicherheit und Skepsis vieler Studierender hinsichtlich der seit der Bologna-Reform eingeführten Studienmodelle. Denn viele BA/MA-Studiengänge, die an den „klassischen“ Studiengängen angelehnt sind, erwecken auf den ersten Blick den Eindruck, mit der heißen Nadel gestrickt zu sein. Alte Inhalte wurden sortiert, zusammengekürzt, neu strukturiert und in ein anderes Format gepackt. Die Folge ist in den meisten Fällen eine Überfrachtung mit Lehrinhalten und eine nun stark verschulte Struktur – vielen Studierenden fehlt die Selbstbestimmung im Studium und nur die wenigsten haben die Zeit, gleichzeitig praktische Erfahrungen zu sammeln. Immerhin hat sich ein Ziel der Bologna-Reform bisher scheinbar bestätigt: Die Absolventen beenden ihr Studium früher. Dies lässt zumindest eine Studie vermuten. Dennoch scheinen viele Studierende sich nach ihrem Bachelorabschluss noch nicht ausreichend auf den Beruf vorbereitet zu fühlen und entschließen sich für einen aufbauenden Masterstudiengang.

Kommt es tatsächlich auf Studiengänge und Hochschule an?

Aus eigener Erfahrung neige ich dazu, dem zuzustimmen: Gerade in den geisteswissenschaftlichen Fächern erscheint der Bachelor kaum ausreichend, Praxiserfahrung zu vermitteln, um einen sofortigen Berufseinstieg zu gewährleisten. Als Absolventin eines solchen Faches und zudem ehemalige Magister-Studentin wage ich zu behaupten, dass sechs Semester Bachelor in einem geisteswissenschaftlichen Fach gerade einmal ausreichen, um die Grundlagen der einzelnen Disziplinen zu vermitteln. Hinzu kommt die Unsicherheit, die ein solches Studienfach hinsichtlich der späteren Berufswahl in sich birgt. Denn es bietet sich für die Absolventen kein klar umrissener Stellenmarkt. Die wenigsten Studierenden in geisteswissenschaftlichen Fächern wissen bereits während ihres Studiums, wie es danach beruflich weitergehen soll. Gerade in diesen Fächern ist eine möglichst frühe Praxisorientierung also besonders wichtig. Leider führt dies häufig zu einem anderen Problem: Durch die Menge an Inhalten und die straffen curricularen Vorgaben der einzelnen Studiengänge bleibt genau dafür nicht genug Zeit – es sei denn, man leistet sich doch ein paar Semester mehr. In unserer Umfrage zeichnet sich dies mit ein wenig Interpretationsspielraum in den Stimmen für die „alten“ Studienabschlüsse wie Magister und Diplom ab. Denn diese boten einen größeren Spielraum, sich durch Spezialisierung innerhalb des Faches oder durch Praktika einer späteren Berufswahl anzunähern.

Auf den ersten Blick scheint die Situation in Fächern, wie beispielsweise BWL, Informatik oder Bereiche der Wirtschaftswissenschaften, denen sich ein klareres Berufsbild und ein breiteres Stellenangebot eröffnet, anders zu sein. Ausschlaggebend dafür ist, dass in diesen Fächern häufig ein Praktikum fester Bestandteil des BA-Studiums ist. Denn auch hier spielt die Verbindung zwischen theoretischen Inhalten und praktischer Umsetzung eine große Rolle für den späteren Berufseinstieg. Jedoch ist zusammengenommen immerhin ein Viertel der Meinung, dass die wichtigsten praktischen Fähigkeiten erst im späteren Beruf erlernt werden bzw. dass viele sich erst mit einem Masterabschluss gut auf das Berufsleben vorbereitet fühlen.

Fazit

Insgesamt scheint sich somit die Aussage „Kommt auf den Studiengang/die Hochschule an“ zu bestätigen. Der Stellenwert der Praxiserfahrung wird dadurch keineswegs gemindert, sondern viel mehr untermauert. Denn die Unsicherheit bezüglich der späteren Berufswahl können die Art der Hochschule oder der Studiengang den Studierenden nicht nehmen. Ausschlaggebend ist letztlich immer, wie klar die Vorstellungen des Einzelnen hinsichtlich des Berufswunsches sind und mit welchen Mitteln dieses Ziel verfolgt wird.

PlayBook wechselt den Besitzer

Der Tausch ist gelungen: Am Samstag haben wir das BlackBerry PlayBook an den glücklichen Gewinner übergeben. Julius händigte uns dafür sehr gerne sein Schrottwichtelgeschenk aus: Ein Eisbär-Spiel, welches in quasi neuem Zustand an uns übergeben wurde, obwohl es schon mehrere Jahre auf dem Buckel hat. Uns stellt sich da natürlich die Frage, ob das wirklich für das Spiel spricht?! Wir werden es bei der nächsten Firmenfeier auf jeden Fall testen. Continue reading “PlayBook wechselt den Besitzer”

Eine Idee braucht klare Ziele, um sie voranzutreiben | Part 3

Im letzten Teil unseres Blicks hinter die Kulissen von ALPHAJUMP möchten wir euch noch einen kleinen Ausblick geben, was in den nächsten Wochen und Monaten so alles geplant ist.

Jetzt geht es erst richtig los

Demnächst ist die sogenannte „Betaphase“ abgeschlossen. Bisher war die Region um Koblenz unser Haupteinzugsgebiet. Da die Resonanz bisher sehr positiv war, wagen wir nun den nächsten Schritt: einen Relaunch der Seite. Umfragen haben gezeigt, wie wir das Business-Netzwerk noch besser an die Bedürfnisse der Studierenden anpassen können. In der „Betaphase“ hatten wir außerdem Zeit, die bisherigen Funktionen auf Herz und Nieren zu prüfen. Dabei sind auch viele neue Ideen entstanden, die das Netzwerk noch benutzerfreundlicher machen.

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PlayBook verwichtelt

Unser Gewinnspiel ist abgeschlossen und das PlayBook steht kurz vor der Übergabe an seinen neuen Besitzer. Wer es ist und welch schönen “Schrott” wir gegen das PlayBook eintauschen, verraten wir an dieser Stelle noch nicht. Dafür erwarten euch bald Fotos von der Übergabe und dem Tauschgegenstand.

Über eure lebhafte Beteiligung, sei es als “Schrottwichtler”, als “Liker” oder einfach nur als Fan von ALPHAJUMP, haben wir uns in jedem Fall sehr gefreut. Daher verspreche ich nicht zu viel, wenn ich euch garantiere, dass das sicher nicht unser letztes Gewinnspiel war.

Eine Idee braucht Visionen, um zu wachsen | Part 2

Wie die Idee zu  ALPHAJUMP als Business-Netzwerk für Studierende, Unternehmen und Hochschulen entstanden ist, konntet ihr in „Part 1“ erfahren. Der zweite Teil befasst sich nun mit den beiden Gründern, Mario Bauer und Torben Bohr.

„Studierende sollten möglichst früh Praxiserfahrung sammeln.“

Mario hat BWL studiert und kümmert sich insbesondere um die Bereiche Finanzen, Organisation, Marketing und Vertrieb. Praktische Erfahrungen sammelte er bei seiner langjährigen Tätigkeit in der Bundesverwaltung, die er auch während seines Studiums fortführte. Die enge Verknüpfung von Praxis und Theorie erwies sich als großer Vorteil: „Diese Erfahrung sollte jeder Studierende machen. Denn so lässt dich das Erlernte sofort im Berufsleben umsetzen und prägt sich besser ein.”

Die wichtigste Aufgabe des Business-Netzwerkes sieht Mario darin, dass Unternehmen und Studierende näher zusammenrücken. „Die Nachfrage an Arbeitskräften im akademischen Nachwuchsbereich ist enorm und muss deswegen transparenter gestaltet werden“, so erklärt er die wichtigste Funktion von ALPHAJUMP. Er findet es grundlegend, dass Studierende möglichst von Beginn ihres Studiums an praktische Erfahrungen sammeln. Und für die Unternehmen soll die Personalrekrutierung gerade im akademischen Bereich effizienter werden.

„Wenn es sofort funktioniert, ist es langweilig!“

Torben ist passionierter Programmierer und bei ALPHAJUMP als technischer Leiter vor allem für die Planung und technische Entwicklung verantwortlich. Das Programmieren hat er noch während seiner Schulzeit für sich entdeckt. Bereits 2004 gründete er als Webentwickler seine eigene Internetagentur, die er während seines Studiums weiterführte. Auch er schätzt die Praxiserfahrungen im Studium hoch ein.

Die Plattform stellt Torben täglich vor neue Herausforderungen, die er als sehr spannend empfindet, da sie immer wieder neue Herangehensweisen erforderlich machen. Dabei reizen ihn die Problemstellungen beim Programmieren ganz besonders – denn, wie er sagt: „Wenn es sofort funktioniert, ist es langweilig!“ Das Internet sieht Torben als sich ständig, immer schneller veränderndes Medium, welches zukünftig gerade für das Berufsleben immer mehr an Bedeutung gewinnen wird.

ALPHAJUMP sehen Mario und Torben als neue Softwarelösung für die Personalrekrutierung und das Bewerbermanagement, die 365 Tage im Jahr von überall erreichbar ist. Auf Dauer soll sowohl die Stellensuche als auch die Stellenvermittlung im akademischen Bereich mit dem Business-Netzwerk entscheidend vereinfacht werden. Gleichzeitig bietet sich Studierenden hier die Möglichkeit, sich professionell gegenüber Unternehmen darzustellen. ALPHAJUMP deutschlandweit zu etablieren ist ihr gemeinsames Ziel.

Die neuen Herausforderungen, mit denen ihre Arbeit sie jeden Tag konfrontiert, meistern beide mit Motivation und Erfindergeist – immer auf der Suche nach der effizientesten Lösung. Dafür gibt es sonntags auch schon einmal Frühstück im Büro.

Mit einem Knaller ins neue Jahr

So darf 2012 gerne weitergehen! Mehr als 1000 Likes bei Facebook und wunderbare Schrottgeschenke – ihr habt euch wirklich ganz schön ins Zeug gelegt! Vielen Dank für eure rege Beteiligung!

Von Omas Fußpflegeset über springende, singende Plüschtiere, keramik-Kitsch par excellence bis hin zu nicht mehr so ganz jugendfreien Dingen war alles dabei. Und so manches Geschenk hat die Beziehung zwischen Männlein und Weiblein wohl ganz schön auf die Probe gestellt, wenn nicht sogar vollends zerstört.

Ab sofort startet das Voting. Denn ihr entscheidet per “Like” über den Gewinner des BlackBerry PlayBooks! Je mehr Leute also euer Schrottgeschenk mögen, umso näher kommt ihr dem Tausch.

Ich persönlich habe meinen Favoriten ja schon entdeckt, auch wenn ich selbst natürlich nicht abstimmen darf. Aber ich würde mich natürlich köstlich amüsieren, wenn genau dieses Schrottgeschenk an Weihnachten verwichtelt würde. Vielleicht möchtet ihr ja raten, welches Geschenk es ist. Und nebenbei erwähnt habe ich selbst zu Weihnachten schon mein nächstes Schrottwichtelgeschenk bekommen – da fragt man sich doch machmal, was sich die Freunde dabei so gedacht haben …

Willkommen 2012

Nachdem es ein paar Tage auf unserem Blog etwas ruhiger war und wir doch recht gemütlich ins neue Jahr gestartet sind, läuft der Laden jetzt wieder auf vollen Touren.

Denn jetzt, wo bekanntlich die Apokalypse zum gefühlten 50. Mal naht, legen wir uns erst recht ins Zeug, damit euch ALPHAJUMP so schnell nicht langweilig wird. Vom nahenden Weltuntergang lassen wir uns nicht abschrecken und wenn doch, verziehen wir uns einfach nach Bugarach in Frankreich – dort glauben einige Theoretiker, dass dieser Ort als einziger vor dem Weltuntergang verschont bleibt …

Für uns ist 2012 ein großes Jahr mit vielen Neuerungen und vielleicht auch kleinen Quantensprüngen. So viel sei schon einmal verraten: Wir wollen 2012 so richtig durchstarten.

Jedenfalls wünscht euch das gesamte ALPHAJUMP-Team ein beruflich wie privat erfolgreiches neues Jahr.

Tausche BlackBerry PlayBook gegen Schrottgeschenk

Statt für das Schrottwichteln im nächsten Jahr solltet ihr eure schlimmen, peinlichen, unbrauchbaren, doppelten oder einfach nur hässlichen Weihnachtsgeschenke lieber für einen anderen Zweck aufheben. Denn da das gesamte ALPHAJUMP-Team in diesem Jahr solchen Spaß am Schrottwichteln hatte, suchen wir schon jetzt neue “Hässlichkeiten”, die im nächsten Jahr unter den Würfel kommen. Und das lassen wir uns einiges kosten …

Wir tauschen ein nigelnagelneues BlackBerry PlayBook gegen euer hässlichstes Geschenk. Wie das genau funktioniert, erfahrt ihr auf unserer Facebookseite. Der Gewinner erhält nicht nur das PlayBook, sondern noch dazu einen exklusiven Blogeintrag am 6. Januar 2012. Solltet ihr also von eurem Großonkel erneut weiße Feinrippunterwäsche bekommen, solltet ihr mitmachen – vorausgesetzt, ihr wollt die Unterwäsche auch wirklich eintauschen.

Das gesamte ALPHAJUMP-Team drückt euch die Daumen und wünscht euch bis dahin ein fröhliches Weihnachtsfest mit vielen hässlichen und natürlich auch schönen Geschenken!

Eine Idee braucht kreative Köpfe, die sie umsetzen | Part 1

Stellt euch vor, ein Student ist auf Praktikumssuche. Er möchte seine im Studium erlernten Fähigkeiten jedoch nicht in ein großes Unternehmen einbringen, weil er dort doch nur eine „Nummer unter vielen“ wäre. Er interessiert sich vielmehr für ein Praktikum bei einem regionalen Unternehmen, bei dem er in seinem Interessensgebiet mitarbeiten kann und unmittelbar in unternehmensinterne Prozesse eingebunden wird. Doch wie soll er eine solche Praktikumsstelle finden? Denn nur durch umfangreiche Internetrecherchen sind passende Unternehmen – wenn überhaupt – zu finden. Und hat er endlich eins gefunden, muss er erst einmal Kontakt aufnehmen, um zu erfahren, ob überhaupt ein Praktikumsplatz für ihn frei ist. Aber wo fragt er nach, und auf welche Weise ist dies überhaupt erwünscht? Wie schafft er mit seiner Anfrage eine Punktlandung? Ohne diesen Aufwand würde das Unternehmen vielleicht nie erfahren, dass es eben jenen hoch motivierten Studenten gibt. Stattdessen veröffentlicht es in zeitaufwendiger Arbeit über diverse Kanäle Stellenausschreibungen, die letztlich doch nicht die Zielgruppe erreichen. Continue reading “Eine Idee braucht kreative Köpfe, die sie umsetzen | Part 1”