CeBIT: ALPHAJUMP-Stand zieht viele Besucher an

Wow, die ersten Tage auf der CeBIT haben uns ein wirklich tolles Feedback beschert und unsere Erwartungen übertroffen. Viele interessierte Unternehmen und Studenten kommen mit uns ins Gespräch, lassen sich die Plattform erklären und sind begeistert von der Idee. Die Unterhaltungen zeigen, dass die Verbindungen zwischen Studenten und Unternehmen gerade im Mittelstand ein sehr großes Thema sind. Am morgigen Samstag werden noch einmal alle Kräfte mobilisiert – dann sind nahezu alle Mitarbeiter von ALPHAJUMP auf der CeBIT vertreten und stehen euch Rede und Antwort. Und in der kommenden Woche wird Bilanz gezogen – dann berichten wir ausführlich über unsere Erlebnisse von der Messe, über neue Kontakte, Gespräche und was sich sonst noch für Möglichgkeiten für uns – und damit natürlich auch für euch – ergeben haben.

Bis dahin wünschen wir euch schon einmal ein möglichst sonniges Wochenende und vielleicht sehen wir uns morgen auf der CeBIT!

 

Nach fünf Minuten ausgemustert

Das ist sie, die Stellenausschreibung, auf die du schon lange wartest. Das Bewerberprofil passt und du siehst dich der Herausforderung gewachsen. Es heißt also: Bewerbung schreiben. Lebenslauf, Anschreiben, Qualifikationen und Fähigkeiten hervorheben – die meisten Bewerber stecken Stunden in das Schreiben einer Bewerbung. Denn natürlich sollte das nicht auf die leichte Schulter genommen werden – wer den Job bekommen möchte, muss sich anstrengen.

So weit, so gut; doch die Kehrseite der Medaille ist, wie eine aktuelle Studie des ICR, an der sich 250 Personalverantwortliche beteiligt haben, zeigt: Den einzelnen Bewerbungen wird meist weniger als fünf Minuten Zeit geschenkt. Mehr als ein Drittel verwendet auf die Bewerbungsdurchsicht sogar nur zwei bis drei Minuten. Zugegeben, dabei handelt es sich vor allem um eine erste Sichtung, aber diese Zeitangabe ist doch sehr ernüchternd. Leider beinhaltete die Studie dabei nicht, auf was die Personaler in dieser kurzen Inaugenscheinnahme besonders achten. Sie zeigt aber, dass in dieser Zeit über ein „go oder nogo“ entschieden wird. Fünf bis zehn Minuten wird für eine zweite Durchsicht verwendet, in der die fachliche Eignung genauer unter die Lupe genommen wird. Kommt ein Kandidat für ein Vorstellungsgespräch infrage, investieren die Verantwortlichen immerhin etwa zwanzig Minuten. Und noch etwas zeigt die Studie: Mittelständische Unternehmen lassen sich bei der Bewerbungsdurchsicht am längsten Zeit.

Und welche Schlüsse ziehen wir daraus? Dass es sich trotzdem lohnt, Arbeit in die eigene Bewerbung zu stecken, denn der ersehnte Job ist es allemal wert. Und dass auf die Präsentation der eigenen Qualifikationen besonders geachtet werden sollte. Denn die Kompetenzen, die für die jeweilige Bewerbung besonders wichtig sind, sollten so herausstechen, dass sie im Zweifelsfall innerhalb der zwei Minuten Zeit, die ein Personaler in die Bewerbung investiert, auf jeden Fall gesehen werden. Und wenn es dann dennoch für eine Einladung zum Gespräch nicht reicht, ist man in jedem Fall wieder um einige Erfahrung reicher und kann beim nächsten Mal die Bewerbung noch weiter optimieren.

Wo suchen Studierende nach Jobs?

Eine Frage, die uns natürlich schon länger beschäftigt, ist, wie und vor allem wo Studierende eigentlich nach Jobs suchen? Google? Arbeitsamt? Also habe ich in einem kleinen „Selbstversuch“ mithilfe der Suchmaschine das Web ca. 30 Minuten lang nach Studenten- und Absolventenjobs durchforstet. Das ist natürlich eine recht kurze Zeit, aber gleichzeitig wollte ich auch sehen, wie weit ich innerhalb dieser Zeitspanne komme – meine Befürchtungen wurden übertroffen …

„Dein Job rettet die Welt“ – sieht so ein seriöses Angebot aus?!

Der Suchbegriff „Jobsuche Student“ ergibt zwar jede Menge Treffer (mehr als 3 Mio., um genau zu sein), was auch nicht verwundert, doch bei dieser großen Vielzahl den Überblick zu behalten, ist recht schwierig. Zweiter Versuch, ich grenze die Region ein: „Jobsuche Student Rheinland-Pfalz“ – also bundeslandspezifisch. Die Ergebnisse werden weniger (dennoch mehr als 1 Mio.), aber sobald ich mich auf einigen der Treffer umsehe, beschleicht mich das Gefühl, dass der Großteil der dort angebotenen Stellen gar nicht in Rheinland-Pfalz direkt verortet ist, wie sich nach einem Klick auf die einzelnen Angebote bestätigt. Viele scheinen noch dazu mehr als dubios zu sein. So locken häufig die Überschriften wenig seriös mit einem horrenden Verdienst – oder gar mit „Dein Job rettet die Welt“. Hinzu kommt, dass die Zahl der Treffer auf den einzelnen Seiten eher gering ist (meist etwa 100) im Verhältnis zu der Größe des Bundeslandes, in dem es doch mehrere größere Städte gibt. Praktika und Werkstudentenstellen bzw. Nebenjobs, die in irgendeiner Form fachlichen Bezug haben, sind nur ganz vereinzelt vertreten. Insbesondere regionale mittelständische Firmen sind überhaupt nicht zu finden. Auf Anhieb habe ich keine einzige Seite gefunden, die einen einigermaßen vernünftigen Überblick bietet.

Ingenieur gewinnt

Für Absolventen stellt sich die Situation noch schwieriger dar. Auch hier bringt die Suchkombination „Jobsuche Absolvent Rheinland-Pfalz“ zwar einige Treffer („nur“ noch 200.000), doch die aufgerufenen Seiten bieten fast immer ein anderes Bild: Entweder werden die Stellen dann doch „bundesweit“ ausgeschrieben oder die Firmen sind außerhalb von dem Bundesland angesiedelt, in dem ich suche. Regionale Firmen sind auch hier kaum vertreten. Und noch etwas anderes fällt auf: Die gefundenen Jobangebote sind fast ausschließlich in der digitalen Industrie verortet – also von solchen Firmen, die sich täglich sowieso ausgiebig mit dem Internet beschäftigen, somit auch eine höhere Affinität zu Stellenanzeigen im Internet haben. Was auffällt: Für die allermeisten Abschlüsse sind im Internet über diese Stellenbörsen überhaupt keine Angebote zu finden. Die besten Chancen haben scheinbar Ingenieure und BWL-Absolventen. Ich muss nur am Rande erwähnen, dass es umso problematischer wird, je mehr man bei der Suche die Region eingrenzt. Regionale mittelständische Firmen sind auch hier nicht vertreten.

Bei einschlägig bekannten Jobbörsen ist das Problem dagegen meist ein anderes: hier lässt sich leider meist nicht die Statusgruppe auswählen – also ob man als Student oder Absolvent eine Stelle sucht – weswegen man sich durch eine große Fülle an Stellen durchkämpfen muss, um dann festzustellen, dass keine geeignete dabei ist.

Auf den ersten Blick: Enttäuschende Bilanz

Insgesamt ist mein Feldversuch mehr als enttäuschend. Zwar habe ich dafür auch nur relativ wenig Zeit aufgewendet, aber das zeigt auch, wie viel Zeit man investieren müsste, um nach geeigneten Jobs, egal, ob Neben- oder Vollzeitstelle, zu suchen. Und ich befürchte, dass auch mit einem immensen Zeitaufwand dabei nicht viel herauskommen würde. Das kann aber doch nicht der Sinn der Sache sein? Auf der einen Seite ist aus aller Munde der Begriff „Fachkräftemangel“ zu hören, auf der anderen Seite wissen die vorhandenen Fachkräfte nicht, wo sie überhaupt suchen sollen …

Uns interessieren eure „Karrieresprünge“: Wie habt ihr euren Studentenjob gefunden? Wie seid ihr nach dem Studium ins Berufsleben gestartet? Vor allem wie sucht Ihr und was würdet Ihr euch wünschen, wenn Ihr die Suche optimieren würdet?

Die ALPHAJUMP GmbH auf der CeBIT 2012

Der Countdown läuft. Kaum online, wird auch ALPHAJUMP erstmals auf der weltweit wichtigsten Messe für die ITK-Branche vertreten sein. Vom 6. bis 10. März findet ihr uns mit einem eigenen Stand auf der CeBIT in Hannover. Wie das Netzwerk funktioniert, was das Besondere an ALPHAJUMP ist  und was die Vorteile für die Mitglieder sind, erklären wir interessierten Besuchern persönlich. Die Beratung führen wir jeweils speziell für Studierende / Absolventen oder für Unternehmen durch. Eine Terminvereinbarung ist nicht nötig, wir sind gerne jederzeit ansprechbar.

Ganz besonders freuen wir uns natürlich über viele Besucher, interessante Gespräche und das Feedback.

Berufseinstieg mit Bachelor?

Ein Artikel auf Spiegel Online zum Thema Berufseinstieg von Bachelor- und Masterstudenten hat uns dazu veranlasst, eine Umfrage auf unserer ALPHAJUMP-Fanpage auf Facebook zu starten. „Berufseinstieg mit Bachelor – sind Bachelor überhaupt Akademiker oder ist der Master ein Muss?“ – lautete die Frage. Auch wenn die Umfrage natürlich nicht repräsentativ ist, lieferte sie mir einen Anlass, einige Überlegungen zur Praxiserfahrung während des Studiums anzustellen.

Studierende sind sich unsicher

„Kommt auf den Studiengang/die Hochschule an“ – wurde von der großen Mehrheit geantwortet. Das zeigt meiner Ansicht nach vor allem eins: Unsicherheit und Skepsis vieler Studierender hinsichtlich der seit der Bologna-Reform eingeführten Studienmodelle. Denn viele BA/MA-Studiengänge, die an den „klassischen“ Studiengängen angelehnt sind, erwecken auf den ersten Blick den Eindruck, mit der heißen Nadel gestrickt zu sein. Alte Inhalte wurden sortiert, zusammengekürzt, neu strukturiert und in ein anderes Format gepackt. Die Folge ist in den meisten Fällen eine Überfrachtung mit Lehrinhalten und eine nun stark verschulte Struktur – vielen Studierenden fehlt die Selbstbestimmung im Studium und nur die wenigsten haben die Zeit, gleichzeitig praktische Erfahrungen zu sammeln. Immerhin hat sich ein Ziel der Bologna-Reform bisher scheinbar bestätigt: Die Absolventen beenden ihr Studium früher. Dies lässt zumindest eine Studie vermuten. Dennoch scheinen viele Studierende sich nach ihrem Bachelorabschluss noch nicht ausreichend auf den Beruf vorbereitet zu fühlen und entschließen sich für einen aufbauenden Masterstudiengang.

Kommt es tatsächlich auf Studiengänge und Hochschule an?

Aus eigener Erfahrung neige ich dazu, dem zuzustimmen: Gerade in den geisteswissenschaftlichen Fächern erscheint der Bachelor kaum ausreichend, Praxiserfahrung zu vermitteln, um einen sofortigen Berufseinstieg zu gewährleisten. Als Absolventin eines solchen Faches und zudem ehemalige Magister-Studentin wage ich zu behaupten, dass sechs Semester Bachelor in einem geisteswissenschaftlichen Fach gerade einmal ausreichen, um die Grundlagen der einzelnen Disziplinen zu vermitteln. Hinzu kommt die Unsicherheit, die ein solches Studienfach hinsichtlich der späteren Berufswahl in sich birgt. Denn es bietet sich für die Absolventen kein klar umrissener Stellenmarkt. Die wenigsten Studierenden in geisteswissenschaftlichen Fächern wissen bereits während ihres Studiums, wie es danach beruflich weitergehen soll. Gerade in diesen Fächern ist eine möglichst frühe Praxisorientierung also besonders wichtig. Leider führt dies häufig zu einem anderen Problem: Durch die Menge an Inhalten und die straffen curricularen Vorgaben der einzelnen Studiengänge bleibt genau dafür nicht genug Zeit – es sei denn, man leistet sich doch ein paar Semester mehr. In unserer Umfrage zeichnet sich dies mit ein wenig Interpretationsspielraum in den Stimmen für die „alten“ Studienabschlüsse wie Magister und Diplom ab. Denn diese boten einen größeren Spielraum, sich durch Spezialisierung innerhalb des Faches oder durch Praktika einer späteren Berufswahl anzunähern.

Auf den ersten Blick scheint die Situation in Fächern, wie beispielsweise BWL, Informatik oder Bereiche der Wirtschaftswissenschaften, denen sich ein klareres Berufsbild und ein breiteres Stellenangebot eröffnet, anders zu sein. Ausschlaggebend dafür ist, dass in diesen Fächern häufig ein Praktikum fester Bestandteil des BA-Studiums ist. Denn auch hier spielt die Verbindung zwischen theoretischen Inhalten und praktischer Umsetzung eine große Rolle für den späteren Berufseinstieg. Jedoch ist zusammengenommen immerhin ein Viertel der Meinung, dass die wichtigsten praktischen Fähigkeiten erst im späteren Beruf erlernt werden bzw. dass viele sich erst mit einem Masterabschluss gut auf das Berufsleben vorbereitet fühlen.

Fazit

Insgesamt scheint sich somit die Aussage „Kommt auf den Studiengang/die Hochschule an“ zu bestätigen. Der Stellenwert der Praxiserfahrung wird dadurch keineswegs gemindert, sondern viel mehr untermauert. Denn die Unsicherheit bezüglich der späteren Berufswahl können die Art der Hochschule oder der Studiengang den Studierenden nicht nehmen. Ausschlaggebend ist letztlich immer, wie klar die Vorstellungen des Einzelnen hinsichtlich des Berufswunsches sind und mit welchen Mitteln dieses Ziel verfolgt wird.

PlayBook wechselt den Besitzer

Der Tausch ist gelungen: Am Samstag haben wir das BlackBerry PlayBook an den glücklichen Gewinner übergeben. Julius händigte uns dafür sehr gerne sein Schrottwichtelgeschenk aus: Ein Eisbär-Spiel, welches in quasi neuem Zustand an uns übergeben wurde, obwohl es schon mehrere Jahre auf dem Buckel hat. Uns stellt sich da natürlich die Frage, ob das wirklich für das Spiel spricht?! Wir werden es bei der nächsten Firmenfeier auf jeden Fall testen. „PlayBook wechselt den Besitzer“ weiterlesen

PlayBook verwichtelt

Unser Gewinnspiel ist abgeschlossen und das PlayBook steht kurz vor der Übergabe an seinen neuen Besitzer. Wer es ist und welch schönen „Schrott“ wir gegen das PlayBook eintauschen, verraten wir an dieser Stelle noch nicht. Dafür erwarten euch bald Fotos von der Übergabe und dem Tauschgegenstand.

Über eure lebhafte Beteiligung, sei es als „Schrottwichtler“, als „Liker“ oder einfach nur als Fan von ALPHAJUMP, haben wir uns in jedem Fall sehr gefreut. Daher verspreche ich nicht zu viel, wenn ich euch garantiere, dass das sicher nicht unser letztes Gewinnspiel war.

Mit einem Knaller ins neue Jahr

So darf 2012 gerne weitergehen! Mehr als 1000 Likes bei Facebook und wunderbare Schrottgeschenke – ihr habt euch wirklich ganz schön ins Zeug gelegt! Vielen Dank für eure rege Beteiligung!

Von Omas Fußpflegeset über springende, singende Plüschtiere, keramik-Kitsch par excellence bis hin zu nicht mehr so ganz jugendfreien Dingen war alles dabei. Und so manches Geschenk hat die Beziehung zwischen Männlein und Weiblein wohl ganz schön auf die Probe gestellt, wenn nicht sogar vollends zerstört.

Ab sofort startet das Voting. Denn ihr entscheidet per „Like“ über den Gewinner des BlackBerry PlayBooks! Je mehr Leute also euer Schrottgeschenk mögen, umso näher kommt ihr dem Tausch.

Ich persönlich habe meinen Favoriten ja schon entdeckt, auch wenn ich selbst natürlich nicht abstimmen darf. Aber ich würde mich natürlich köstlich amüsieren, wenn genau dieses Schrottgeschenk an Weihnachten verwichtelt würde. Vielleicht möchtet ihr ja raten, welches Geschenk es ist. Und nebenbei erwähnt habe ich selbst zu Weihnachten schon mein nächstes Schrottwichtelgeschenk bekommen – da fragt man sich doch machmal, was sich die Freunde dabei so gedacht haben …

Willkommen 2012

Nachdem es ein paar Tage auf unserem Blog etwas ruhiger war und wir doch recht gemütlich ins neue Jahr gestartet sind, läuft der Laden jetzt wieder auf vollen Touren.

Denn jetzt, wo bekanntlich die Apokalypse zum gefühlten 50. Mal naht, legen wir uns erst recht ins Zeug, damit euch ALPHAJUMP so schnell nicht langweilig wird. Vom nahenden Weltuntergang lassen wir uns nicht abschrecken und wenn doch, verziehen wir uns einfach nach Bugarach in Frankreich – dort glauben einige Theoretiker, dass dieser Ort als einziger vor dem Weltuntergang verschont bleibt …

Für uns ist 2012 ein großes Jahr mit vielen Neuerungen und vielleicht auch kleinen Quantensprüngen. So viel sei schon einmal verraten: Wir wollen 2012 so richtig durchstarten.

Jedenfalls wünscht euch das gesamte ALPHAJUMP-Team ein beruflich wie privat erfolgreiches neues Jahr.