Networking für Studenten

Vitamin B kann gerade für Berufseinsteiger viele Türen öffnen. Die Rede ist hier natürlich nicht von dem Vitamin B, das unsere Nerven, Haare, die Haut und das Blut brauchen, sondern  B, wie Beziehungen. Beziehungen zu wichtigen Playern in der Business Welt. Aber wie baut man sich als Student ein solches Netzwerk auf? Wo kommt man mit Menschen in Kontakt, die für eine Karriere relevant sein könnten. Darauf geben wir euch hier antworten.

Wer ist ein wichtiger Kontakt?

Ein wichtiger Kontakt kann erst einmal jeder sein. Die Frage ist immer, wofür man den jeweiligen Kontakt braucht. Du erhoffst dir, die Chancen für deine Bewerbung in einem Unternehmen zu steigern? Dafür musst du nicht den Chef persönlich kennen. Es kann auch schon helfen einen Mitarbeiter im Unternehmen zu kennen, der einen über offene Stellen informiert und ein gutes Wort in der entsprechenden Abteilung einlegt.

Auch Kommilitonen können später praktische Kontakte sein. Versucht also so gut es geht Kontakt zu halten und irgendwie in Verbindung zu bleiben. Wer weiß, wo es deine Kommilitonen später so hinverschlägt und ob sie dir in deiner beruflichen Zukunft noch behilflich sein können. Kommilitonen können dir unter Umständen auch ein Praktikum oder eine Werkstudentenstelle vermitteln, in einem Unternehmen in dem sie selbst schon gearbeitet haben.

Wo trifft man wichtige Kontakte?

Möglichkeiten Kontakte zu knüpfen gibt es ohne Ende.
Der CEO einer Firma hält einen Vortrag in der BWL Vorlesung, in deiner Stadt gibt es ein Event mit Vorträgen in deinem Themengebiet oder du hast im Rahmen eines Praktikums die Möglichkeit spannende Persönlichkeiten kennenzulernen. Wichtig ist nur, dass du diese Möglichkeiten auch nutzt und offen auf neue Leute zugehst. Dazu aber gleich mehr.
Auch Karrieremessen sind eine tolle Möglichkeit um mit Unternehmen in Kontakt zu kommen und das Netzwerken zu üben.

Neben dem klassischen Weg, nämlich in der “echten Welt” Kontakte zu knüpfen, gibt es heute aber noch eine andere Möglichkeit, wie du  dir ein Netzwerk aufbauen kannst. Denn auch über Business Netzwerke wie Xing oder LinkedIn kann man sein Netzwerk erweitern. Hier ist es nicht unüblich, dass Personen angeschrieben werden ohne sie zu kennen, einfach um in Kontakt zu kommen. Der Vorteil bei Xing und Co. ist, dass es meist leichter fällt einer Person zunächst eine Kontaktanfrage und eine kurze Nachricht zu schreiben, statt persönlich auf jemanden zuzugehen. Außerdem helfen die Business Netzwerke dabei den Überblick über seine Kontakte zu behalten.

Auf neue Leute zugehen

Auf neue Leute zuzugehen fällt den einen leicht und kostet andere große Überwindung.
Gerade als Student, ohne viel Berufserfahrung, fällt es oft schwer, auf wichtige Personen aus der Business Welt zuzugehen.
Um ein Gespräch zu beginnen, hilft es Anknüpfungspunkt zu finden. Gibt es eine Gemeinsamkeit oder ein aktuelles Thema, das man ansprechen könnte? Hat man zum Beispiel gerade erst den gleichen Vortrag gesehen, ist das eine tolle Möglichkeit ein Gespräch zu beginnen.

Für eher zurückhaltende Typen kann es hilfreich sein, sich gut auf die bevorstehende Situation vorzubereiten. Du kannst dich schon im Voraus über die Inhalte der Vorträge informieren und vorab mögliche Fragen oder Gesprächsthemen dazu überlegen. Auch auf etwaige Gegenfragen sollte man bereits vorbereitet sein und sich ein paar Sätze parat legen: Wer man ist, was man macht und wo man hin möchte.

Der Nebenjob als Netzwerk Quelle

Wichtige Kontakte für das spätere Berufsleben lassen sich auch in einem Nebenjob als Werkstudent prima knüpfen. So sammelt man Berufserfahrung und kommt gleichzeitig häufig mit einer menge spannender Menschen in Kontakt, die unter Umständen für die spätere Jobsuche hilfreich sein können. Versucht also auch hier den Kontakt zu möglichst vielen Kollegen zu suchen und erhaltet den Kontakt so gut es geht aufrecht.

Den für euch perfekt passenden Werkstudentenjob findet ihr auf ALPHAJUMP.de.

Fazit

Networking ist Arbeit und benötigt Zeit. Im besten Fall spart man sich diese Zeit dann aber zum Beispiel bei der Jobsuche.
Es ist aber noch kein Networking Profi vom Himmel gefallen und es dauert vielleicht etwas bis man sich die richtigen Smalltalk Fragen zurecht gelegt hat. Helfen kann nur: Üben, üben, üben.

Sein aufgebautes Netzwerk sollte man außerdem gut pflegen. Das bedeutet nicht, dass man sich ständig auf einen Kaffee trifft oder E-Mails schreibt. Aber wer sich immer nur meldet, wenn er etwas braucht, macht sich auch nicht sehr beliebt. Am Besten also einfach ab und zu mal nach dem Rechten fragen.

Die Basics übers Business Networking haben wir auch in unserem Karriereguide für euch zusammengefasst. Schaut vorbei! 

 

2 Replies to “Networking für Studenten”

  1. Sehe ich auch so: Netzwerken, vor allem im Masterstudium, ist extrem wichtig. Sonst kommt man an kein vernünftiges Praktikum oder ähnliches. Für mich war die Studierendenvertretung ein guter Anknüpfungspunkt.

  2. Liebe Frau Kniess,

    vielen Dank für diesen informatives Beitrag – dieses Thema wird in Unis viel zu selten angesprochen. Sie leisten hier wertvolle Arbeit – schließlich müssen Studenten nicht nur einen Job ausüben können, sie müssen auch erstmal fähig sein, ihn zu erringen.

    Liebe Grüße
    Felix von der AdPoint GmbH

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