Die etwas andere Weihnachtsfeier: Gulaschsuppe und FIFA

Als fleißige Mitarbeiterin ging ich um 16.30 Uhr ja fest davon aus, dass ich am vergangenen Freitag mindestens noch bis 18 Uhr arbeiten würde. Immerhin ist es bei uns keine Seltenheit, dass bis in den späten Abend hinein noch jemand im Büro sitzt. Doch nicht am Freitag. Schon um 16 Uhr war die Vorfreude auf die Weihnachtsfeier deutlich zu spüren. Die Jungs fingen fleißig an zu putzen und aufzuräumen (obwohl es hier sowieso immer sehr ordentlich aussieht), sodass alles blitzte und blinkte. Dann wurden der Beamer und die Spielkonsole aufgebaut, das Bier kalt und der Glühwein warm gestellt. Ab 17 Uhr war an Arbeiten nicht mehr zu denken, die ersten FIFA-Fußballspieler jagten über den Platz, und der Tisch mit den Wichtelgeschenken füllte sich zusehends.

Fußball über die Konsole zu spielen, ist häufig ja eher nicht so ein Frauen-Ding, doch einmal überredet, fand auch ich schnell Gefallen an Kurzpässen, Flanken und Toren (spätestens dann  versteht Frau auch die Abseitsregel – man verzeihe mir dieses Klischee). Leider schienen meine spielerischen Fähigkeiten dann doch nicht so weit gediehen wie erhofft, ich verlor den Ball meist an den Gegner, bevor ich überhaupt zum Abspielen kam. Und so ergab sich schnell der “Satz des Abends”, der da lautete “Ina X”. Dies ist natürlich nicht als gut ausgeklügelter Code-Name für eine Geheimwaffe zu verstehen, sondern die nett ausgedrückte Form von: “Los, gib den Ball ab!” Ein Tor habe ich dann aber doch noch geschossen!

Doch das viele Spielen macht hungrig, und so gab es erst einmal eine Stärkung in Form von kulinarisch vollendeter Gulaschsuppe mit Baguette sowie jede Menge Knabberkram. Und da wir eine mulit-kulturelle Truppe sind, konnte, wer wollte, sich anschließend an einem russischen Kartenspiel namens “Dummkopf” versuchen.

Und schließlich folgte das Schrottwichteln, bei dem um allerlei Unbrauchbares gespielt wurde. So wechselte manch schlimme Cd von einer Hand in die andere, grüne Bretter, als Regal getarnt, wurden adoptiert, und eine furchtbar kitschige aufblasbare und noch dazu sich selbst beschneiende Schneekugel fand einen neuen glücklichen Besitzer. Aber wie ich prophezeit habe, hatten alle großen Spaß und präsentieren stolz auf dem Foto ihre neuen “Hässlichkeiten”.

Danke liebes ALPHAJUMP-Team für einen abwechslungsreichen und lustigen Abend – der für einige auch erst in den frühen Morgenstunden endete … Ach ja, und wer kam noch mal auf die Idee, am nächsten Tag ein Fotoshooting anzusetzen?!

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