Unternehmen präsentieren sich auf dem Silbertablett

Jedes Jahr finden deutschlandweit ca. 300 Jobmessen statt. Egal, ob regional oder überregional, von Hochschulen oder anderen Institutionen veranstaltet – allein die Anzahl zeigt, dass sie immer beliebter werden. Gerade für Studierende und Absolventen ist der Besuch von Jobmessen eine lohnende Aktivität. Interessante Unternehmen präsentieren sich hier sozusagen auf dem Silbertablett, und man kann in einem persönlichen Gespräch sofort einen bleibenden Eindruck hinterlassen – und umgekehrt einen bleibenden Eindruck gewinnen.

Verschafft euch einen Überblick

Natürlich lohnt es sich auch, „einfach mal so“ eine Jobmesse zu besuchen. Wer aber die Absicht hat, potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen, sollte doch ein wenig Zeit in die Vorbereitung investieren. Bei den meisten Messen könnt ihr euch vorab im Internet über die teilnehmenden Unternehmen informieren. Wenn ihr dabei Unternehmen entdeckt, die für euch interessant sind, macht es auf jeden Fall Sinn, weitere Infos einzuholen: Was bietet das Unternehmen an, welche Stellenausschreibungen sind aktuell geschaltet, wie ist die Firmenphilosophie. Hat ein Unternehmen euer Interesse geweckt, dann bietet eine Jobmesse die perfekte Gelegenheit, euch einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Und sollte euer Interesse so weit gehen, dass ihr euch eine Mitarbeit im Unternehmen vorstellen könnt, ist es nur von Vorteil, wenn ihr schon einmal Bewerbungsunterlagen vorbereitet und euch ein paar Fragen für das persönliche Gespräch überlegt.

Eine Frage der Kleidung

Vorweg gesagt: Ein Patentrezept für die richtige Kleidung gibt es nicht. Allerdings solltet ihr nicht unbedingt im schlabbrigen Jogginganzug auf eine Jobmesse gehen (so etwas kommt tatsächlich vor). Wichtig ist bei eurer Kleidung, dass sie zu der Unternehmensbranche passt, ihr euch darin wohl fühlt und dass sie auch mehrere Stunden übersteht. Denn um den Besuch der Jobmesse möglichst erfolgreich zu gestalten, müsst ihr schon mehrere Stunden Zeit einplanen. Dazu gehören auch eventuelle Wartezeiten, wenn bei eurem Wunschunternehmen gerade Hochbetrieb ist. Was übrigens gar nicht geht: Bei einem persönlichen Gespräch noch die Unterlagen des vorhergehenden Unternehmens offenkundig mit sich herumzutragen – das wird eure Chancen eher nicht verbessern.

Mal am Rande

Es lohnt sich auch für Studienanfänger, Jobmessen zu besuchen – das Praxissemester kommt schneller, als ihr denkt. Außerdem sind viele Unternehmen auch an Werkstudenten interessiert. Davon abgesehen gilt auch hier „früh übt sich …“, je früher ihr erste Erfahrungen mit potenziellen Arbeitgebern macht, umso sicherer werdet ihr. Auch wenn ihr unvorbereitet ein interessantes Unternehmen entdeckt – einfach ansprechen. Die Mitarbeiter sind gerne bereit, eure Fragen zu beantworten.

Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Es gilt bei Jobmessen dasselbe wie bei mittelständischen Unternehmen – die Konkurrenz ist bei kleineren Messen geringer und die Atmosphäre meist viel familiärer.

Viel Erfolg wünscht euch
das ALPHAJUMP-Team

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