Das Rätsel um das “orangene Ding”

Bevor es an den Bericht der Weihnachtsfeier geht, möchte ich noch kurz das Rätsel um mein Wichtelgeschenk auflösen. Der Tipp “Kaffeemühle” von Eva Hilchenbach war schon einmal nicht schlecht, auch wenn der Kaffee darin sicher doch sehr “grobkörnig” gemahlen werden würde. Richtig getippt und damit 100 Gummipunkte hat unser Schlitzohr Mario, der sofort erkannte, dass es sich um eine Art Mixer handelt, der Zwiebeln, Möhren, Nüsse und Ähnliches in kleine Stücke hexelt. Falsch ist jedoch, dass das Gerät aus der DDR stammt, auch wenn es diese zur Entstehungszeit des Mixers noch gab. Die schöne orangene Farbe lässt jedenfalls vermuten, dass das Ding aus den tiefsten 70er-Jahren stammt. Es war übrigens ein Geschenk meiner Oma.

Und wie der Zufall es wollte: Mario ist nun auch stolzer Besitzer dieses 1A und noch voll funktionstüchtigen Schrottwichtelgeschenks. Hoffen wir, dass er von dem Lärm, den dieses Teil verursacht, keinen Hörschaden davonträgt.

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Geschenke her, Du Wicht(el)!

Eine bei vielen Weihnachtsfeiern beliebte Tradition hält nun auch bei ALPHAJUMP Einzug: das Schrottwichteln.

Längst sind die Zeiten vorbei, in denen es lediglich “hip” war, ein verschmähtes Geschenk, welches Tante Ottilie vor Jahren mit den besten Wünschen überbrachte, bei einer solchen Gelegenheit los zu werden. Nein, mittlerweile übertreffen sich die Schrottwichtler jedes Jahr auf’s Neue mit einem möglichst unbrauchbaren, hässlichen, widerlichen und sowieso kaum akzeptierbaren Geschenk. Da wechseln Hornhautraspeln ihre Besitzer, Unterhosen à la Elefant verleiten die Damen der Runde zu beschämten Kicherkonzerten. Die als peinlich empfundene Single der Kelly Family kommt da längst nicht mehr mit.

Und natürlich reicht es nicht länger aus, einfach nur die Geschenke per Los zu vergeben. Häufig wird minutenlang nach höchst komplizierten Regeln um die “Hässlichkeit des Herzens” gespielt, um sie dann doch am Ende an den linken Nachbarn zu verlieren. Dennoch wird dieser Kampf um das schlimmste Präsent mit echtem Siegeswillen ausgefochten, und hat man sie schließlich doch in der Hand – die erhoffte Hässlichkeit – kann die Freude darüber zuweilen schöner sein, als über das beste Weihnachtsgeschenk der Welt.

Was soll ich sagen, ich fühle mich geehrt, dass mir in diesem Jahr die große Aufgabe obliegt, bei der heutigen Weihnachtsfeier bei ALPHAJUMP eben jenen Kampf zu leiten, und somit für einen Abend die Herrin der Schrottwichtel zu sein. Euch erwartet natürlich in der kommenden Woche ein Bericht mit Fotos der schlimmsten Geschenke.

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