Mit sozialen Netzwerken zum Traumjob?
Das „gute alte“ Vitamin B hat gerade für Berufseinstieg und Jobsuche immer schon eine große Rolle gespielt. Auch heute ist das noch so – bis auf die Tatsache, dass sich das Netzwerken seit Jahren immer mehr ins Internet verschiebt: Dank der Möglichkeiten von sozialen Netzwerken ist es so einfach wie nie zuvor geworden! Wir geben euch Tipps, wie ihr soziale Netzwerke für euren Karriereweg nutzen könnt und worauf ihr achten solltet.
- Erst einmal eine gute Nachricht für angehende Akademikerinnen und Akademiker: Der zunehmende Fachkräftemangel zwingt immer mehr Unternehmen dazu, aktiv auf die Suche nach Wunschbewerbern zu gehen. Das bedeutet, dass ihr mit weniger Aufwand zum Traumjob gelangen könnt, wenn ihr die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke richtig für euch einsetzt. Denn Unternehmen müssen zukünftig nicht mehr “nur” ihre Produkte und Dienstleistungen verkaufen, sondern vor allem sich selbst als attraktiven Arbeitgeber mit tollen Karrierechancen. Und das tun sie zunehmend auch in sozialen Netzwerken.
- Macht euch aber eins bewusst: Social-Media-Profile beeinflussen Bewerbungen! Das kann positive oder negative Auswirkungen haben, je nachdem, wie sorgfältig ihr mit euren Profilen umgeht und vor allem wo ihr welche Informationen von euch preisgebt! Gerade bei Netzwerken, die ihr für private Zwecke nutzt, solltet ihr aufpassen, welche Informationen für Unbekannte sichtbar sind. Das Stichwort lautet hier also Privatsphäreeinstellungen! Im Zweifelsfall solltet ihr euch selbst googeln, um herauszufinden, welche Informationen über euch so im Netz kursieren.
- Ein Karrierenetzwerk bietet hier optimale Darstellungsmöglichkeiten – euer eigenes Profil auf den Punkt gebracht – und der Personaler sieht nur das, was er sehen soll/muss, um sich einen Eindruck zu machen. Mit ein wenig Glück kommt der Job ganz von allein zu euch. Und dank der direkten Kontaktmöglichkeiten können Anfragen schnell und einfach geklärt werden.
- Der frühe Vogel: Gerade Studierende sind in der positiven Lage, dass sie Karriereprofile für sich arbeiten lassen können – vorausgesetzt, sie nutzen schon während des Studiums ein Karrierenetzwerk. Denn gerade während dieser Zeit werden viele wichtige erste Kontakte geknüpft, die man weiterhin pflegen sollte. Außerdem kommt so das Pflichtpraktikum oder der lukrative Nebenjob vielleicht ganz von selbst. Wenn es dann schließlich um den Abschluss und die anschließende Einstiegsstelle geht, können sich diese Studierenden ganz entspannt auf Jobsuche begeben, da sie spätestens jetzt von dem geknüpfte virtuelle Netzwerk auch für die reale Karriere profitieren.
- Damit das auch funktioniert: Pflegt vollständige Profile! Ist ein Personaler über ein Karrierenetzwerk auf euch aufmerksam geworden, schreckt ihn nichts mehr ab, als halbherzig angegebene Informationen. So gehen euch schnell interessante Jobs durch die Lappen.
- Außerdem wichtig: Aktualität! Also pflegt eure Profile. Haltet insbesondere neue Praxiserfahrungen und Qualifikationen fest. Ihr habt ein Seminar besucht, das euch neue Fertigkeiten vermittelt hat? Super – nichts wie rein in das Karriereprofil. Vielleicht ist das genau die neue Fertigkeit, die den Personaler auf euch aufmerksam macht!
- Und nicht zuletzt: Kommuniziert höflich! Auch wenn in sozialen Netzwerken ein eher lockerer Ton herrscht, solltet ihr euch dennoch bewusst sein, dass ihr mit potenziellen Arbeitgebern anders kommunizieren solltet, als mit euren Kommilitonen.
Für euch als Studierende und Absolventen haben wir mit ALPHAJUMP ein Karrierenetzwerk entwickelt, das an eure Bedürfnisse angepasst ist! Hier könnt ihr mit ganz wenig Zeit – die, wie wir wissen, für euch ein kostbares Gut ist – euer Karriereportfolio anlegen und pflegen. Und natürlich für euch arbeiten lassen – ab dem ersten Semester!
Zum Abschluss sind hier noch ein paar Links, die erfolgreiche Beispiele der Jobsuche mit Social Media zeigen:
Christine Heller, Nico Lumma, Falk Hedemann
Tags: Absolventen, ALPHAJUMP, Bewerbung, Karrierenetzwerk, Karriereportfolio, Personaler, soziale Netzwerke, StudierendeALPHAJUMP-Fotobox-Tour: akademika Nürnberg
Mit unserer Fotobox bereisen wir in diesem Jahr noch einige Jobmessen, damit ihr noch weitere Gelegenheit habt, Bewerbungsfotos und Bewerbungsflyer zu erstellen. Wann ihr uns wo findet, erfahrt ihr hier auf dem Blog und natürlich über Facebook.
Der nächste Termin ist am 5. und 6. Juni auf der akademika Nürnberg. Und damit ihr vorab über die Messe informiert seid, gibt es heute die Wichtigsten Daten und Fakten zur Messe im Überblick.
Als eine der größten Jobmesse Süddeutschlands liegen die Schwerpunkte der akademika Nürnberg auf den Fachbereichen Ingenieurwissenschaften, Informatiker und Wirtschaftswissenschaften. Insgesamt bieten mehr als 130 Unternehmen aber für alle Fachbereiche Karrierechancen. Etwa 4.800 Besucher werden an den beiden Messetagen erwartet. Mehrere kostenfreie Services ergänzen das Angebot, darunter Bewerbungsmappen-Check sowie Karriere-Coaching.
Kostenfrei ist natürlich auch unsere Fotobox und die schicken Bewerbungsflyer, die ihr damit erstellen könnt. Außerdem präsentieren wir auf unserer eigenen Jobwall viele interessante Unternehmen, bei denen ihr euch sofort bewerben könnt. Darüber hinaus bekommt ihr viele weitere Karrieretipps von unserem Mitaussteller und Kooperationspartner, dem CRF Institute Deutschland.
Der Eintritt ist für Studierende und Absolventen kostenlos, es werden außerdem zahlreiche kostenfreie Shuttlebusse aus den umliegenden Regionen zur Messe angeboten. Freikarten könnt ihr euch auf der Internetseite der akademika herunterladen.
Wir freuen uns auf euren Besuch!
Euer ALPHAJUMP-Team
Tags: Absolventen, akademika, Bewerbung, CRF Institute, Fotobox, Jobsuche, Jobwall, MesseDie Fotobox-Premiere ist voll eingeschlagen
Schon beim Betreten des Hauptgebäudes der Hochschule Koblenz war sie nicht zu übersehen – unsere Fotobox hat auf der Praxis@Campus gehörig Aufsehen erregt. Fast den ganzen Tag über standen die Messebesucher Schlange, um sich zuerst ablichten zu lassen und anschließend ihren Bewerbungsflyer zu erstellen. Mit dabei war auch wieder der Fotograf von unserem Team-Fotoshooting, Benny Haas.
Einen gut gefüllten Raum hatte auch Philipp vor sich, der den Zuhörern in seinem Vortrag Wege in die mittelständischen Unternehmen aufzeigte. Und natürlich wurde auch die Gewinnerin des ALPHAJUMP-Kreativpreises, Katja Bruchof, ausgezeichnet. Im Außenbereich konnten derweil alle, die Lust hatten, eine Runde auf einem der beiden Segways drehen.
Insgesamt war die Praxis@Campus ein echt tolles Erlebnis für uns und wir freuen uns sehr, dass die Fotobox bei euch genauso gut ankommt wie bei uns. Fast 200 Studierende und Absolventen haben ein neues Karriereportfolio angelegt! Unter allen Anmeldungen haben wir dann heute die Gewinner der drei Preise ausgelost:
Das professionelle Fotoshooting im Wert von 100 Euro hat Anne H. gewonnen, der Amazongutschein im Wert von 50 Euro geht an Matthias S. und der Amazongutschein im Wert von 25 Euro an Sabrina M. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner, weitere Infos erhaltet ihr per E-Mail.
Ansonsten geht ein dickes Dankeschön an alle, die uns auf der Praxis@Campus besucht haben und an das gesamte ALPHAJUMP-Team! Und wenn ihr gestern nicht dabei sein konntet – unsere Fotobox wird auch in Zukunft mit uns auf viele Messen reisen, sodass ihr sie bestimmt demnächst ebenfalls ausprobieren könnt. Wir informieren euch über neue Termine rechtzeitig hier auf dem Blog und natürlich auf Facebook.
Und zum Abschluss gibt es noch ein paar Impressionen von der Messe:
FACT Informationssysteme & Consulting AG
FACT ist der führende Lösungsanbieter für Treasury-Management, Finanzen, Controlling, Rechnungslegung und Daten-Management mit Niederlassungen in Neuss und Frankfurt am Main. Seit 1996 erfolgreich am Markt, beschäftigt das Unternehmen insgesamt 50 Mitarbeiter. Diese sind als Berater vor Ort beim Kunden eingesetzt oder entwickeln als Softwareentwickler die Produkte weiter. Ivonne Keller, zuständig für Personal und Recruiting, gibt euch einen kurzen Überblick über eure Chancen bei FACT.
Frau Keller, bitte erklären Sie kurz, auf welche Produkte und Märkte sich Ihr Unternehmen spezialisiert hat.
Unsere Kunden kommen aus vielen Bereichen der
Finanzindustrie, angefangen von Asset-Managern über Banken und Kapitalanlagegesellschaften bis hin zu institutionellen Anlegern wie Versicherungen und Pensionskassen. Wir bieten diesen Kunden konzeptionelle Beratung zur Verbesserung der Risiko-, Finanz- und Kapitalanlagesteuerung. Die Fragestellungen, die Finanzvorstände bewegen, sind auch unsere Fragestellungen. Dabei unterstützen wir von der Strategieentwicklung bis zur erfolgreichen Prozessimplementierung. So unterstützt unsere Softwarefamilie FIRST den gesamten Asset-Management-Prozess, beginnend bei der Planung, über den Handel, der Bestandsführung und Bilanzierung und abschließend bei den ex-post-Analysen insbesondere im Umfeld des Risikomanagements.
In welchen Bereichen suchen Sie neues Personal?
Zurzeit suchen wir hauptsächlich Programmierer im Java-Umfeld. Da wir aber ein Beratungsunternehmen sind, das die Kombination fachliche Beratung/technische Umsetzung bietet, suchen wir auch immer wieder Consultants, die sich im Idealfall mit unserem Entwicklerteam perfekt ergänzen. So sollte der fachliche Consultant beim Kunden vor Ort bereits im Bilde sein, was technisch „geht“, und der Softwareentwickler verstehen, welche Lösungen der Kunde braucht. Die Kommunikation zwischen Berater- und Entwicklerteam ist dabei sehr wichtig.
Was können Sie insbesondere als mittelständisches Unternehmen Studierenden und Absolventen bieten?
Als Neuankömmling übernehmt ihr frühzeitig Verantwortung für spannende Projekte und arbeitet aktiv im operativen Tagesgeschäft. Dabei könnt ihr euer Fachwissen kreativ einsetzen und erweitern. Wir bieten unseren Mitarbeitern echte Herausforderungen, kurze Entscheidungswege, große Verantwortungsspielräume und eine angenehme Unternehmenskultur. Unser großer Vorteil sind die flachen Hierarchien und das hervorragende Betriebsklima. Die Wege sind kurz, Kommunikation wird großgeschrieben. Dabei sind alle involviert, vom Vorstand bis zum Praktikanten. Wer neu anfängt, darf sich auf aufgeschlossene Kollegen freuen, die den neuen Mitarbeiter nach Kräften unterstützen und in ihre Arbeitsbereiche einführen. Diese kollegiale Atmosphäre wird von neuen Mitarbeitern besonders geschätzt. Neben einem attraktiven Gehalt erwartet euch ein umfangreiches Sozialleistungspaket, das auch betriebliche Altersvorsorge beinhaltet. Einige Kollegen machen Sport zusammen und sind auch privat befreundet. Das alles kann – muss aber nicht.
Wie sieht das Anforderungsprofil für eine Karriere in Ihrem Unternehmen aus?
Bleiben wir beispielsweise beim Softwareentwickler. Hier ist ein Studium der Mathematik oder Informatik ggf. mit Schwerpunkt in Finanzmathematik Voraussetzung. Erste Praxiserfahrung im Java-Umfeld und mit relationalen Datenbanken wäre von Vorteil. Außerdem legen wir Wert auf selbstständige und systematische Arbeitsweise sowie Teamfähigkeit und hohes Engagement. Das A und O sind kommunikative Fähigkeiten und keine Scheu davor, Fragen zu stellen. Wir haben keine Weiterbildungsmaschinerie, die jeder automatisch durchläuft, sondern setzen auf ergänzende individuelle Fortbildungen, die wir mit dem jeweiligen Mitarbeiter gemeinsam auswählen.
Wie sehen die Chancen für Quereinsteiger aus anderen Studienbereichen aus?
Bewerbungen von Quereinsteigern aus anderen Studiengängen, die stattdessen einschlägige Praktika oder eine Ausbildung vorweisen können, sind jederzeit willkommen.
Was erhoffen Sie sich von der Kommunikation mit den Studierenden auf ALPHAJUMP?
Wir erhoffen uns Kontakt zu Studierenden, die Lust haben, ihr an der Uni erlerntes Wissen in der Praxis einzusetzen und in laufende Projekte integriert zu werden. Bei uns hat es sich bewährt, Studierende, die ihr Praxissemester bei uns absolvierten, später als Werkstudenten einzusetzen. Mit Studienabschluss bekamen schon einige Absolventen ein Angebot zur Festanstellung. Allein im letzten Jahr haben wir fünf Werkstudenten beschäftigt, von denen zwei ein Angebot zur Festanstellung erhalten haben. Auch Diplomarbeitsthemen betreuen wir gerne.
Fühlt ihr euch angesprochen? Dann findet ihr weitere Informationen zu FACT auf der FACT-Karriereseite inklusive der aktuellen Stellenausschreibungen. Gerne könnt ihr Ivonne Keller auch telefonisch, per E-Mail oder über ALPHAJUMP direkt kontaktieren.
Tags: Absolventen, Beratungsunternehmen, Bewerbung, Entwickler, Finanzdienstleistung, Informatik, Java, Jobsuche, Mathematik, Mittelstand, Praktika, Praxiserfahrung, Quereinstieg, Stellenausschreibungen, Studierende, UnternehmenVom Querdenker zum Quereinsteiger
Quereinsteiger sind bei vielen Unternehmen auf ALPHAJUMP willkommen. Warum sie für Unternehmen so interessant sind, verrät uns Anika aus dem Redaktionsteam von quer-einstieg.de in diesem Gastartikel. Die Informationsplattform zum Thema Quereinstieg bietet euch relevante Tipps und Hinweise für alle Phasen eines Quereinstiegs von den nötigen Voraussetzungen bis zur konkreten Umsetzung.
Quereinsteiger auf dem Vormarsch
In der Vergangenheit wurden Quereinsteiger von Arbeitgebern auch schon mal seltsam angesehen oder belächelt: Keine Ausbildung in dem Bereich bedeutete meistens auch keine Möglichkeit auf eine Stelle. Das hat sich in den letzten Jahren zum Teil auch aufgrund des Fachkräftemangels, der in vielen Branchen derzeit herrscht, geändert.
Was Quereinsteiger sind
Quereinsteiger sind Personen, die sich beruflich neu erfinden oder orientieren möchten. Die meisten haben eine Berufsausbildung abgeschlossen oder ein Studium absolviert und auch schon in dem Bereich, den sie erlernt haben, gearbeitet. Berufserfahrung und branchenfremdes Wissen sind auch die größten Pfunde, mit denen Quereinsteiger wuchern können.
Es mag zuerst widersprüchlich klingen, wenn Unternehmen nach Arbeitnehmern suchen, die eigentlich fachfremd sind. Doch Quereinsteiger bestechen durch Kreativität und einen anderen Blickwinkel. Eigenschaften, die moderne Unternehmen brauchen.
Dennoch trauen sich in Deutschland viele Arbeitnehmer nicht, einen Quereinstieg in Angriff zu nehmen. Andere Länder, vor allem angelsächsische, sind da schon einen Schritt weiter: Dort wird vielmehr Wert darauf gelegt, die einzelnen Mitarbeiter konkret am Job anzulernen.
Einzigartige Quereinsteiger
Die Bandbreite der Möglichkeiten für den Quereinstieg ist viel größer, denn es gibt weder den klassischen Quereinsteiger noch den klassischen Quereinstiegsberuf. Von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, ist fast jede Branche für Berufswechsler zu erobern. Nur in geschützte Berufsfelder wie die des Arztes oder des Juristen ist es nicht möglich, quer einzusteigen. Doch ob nun in der IT, in der Gastronomie oder den Medien: Quereinsteiger sind auf dem Vormarsch.
Wichtig für jeden Quereinsteiger ist das Interesse an der Branche, aber auch an dem Unternehmen. Kommt dieses beim Gegenüber an, lassen sich Defizite beim Fachwissen oft ausgleichen. In diesem Sinne von Bedeutung sind auch die sogenannten Soft Skills, die Bewerber einzigartig machen. Solche “weichen Fähigkeiten” werden auch als soziale Kompetenzen bezeichnet, beispielsweise also Teamfähigkeit, Flexibilität und Leistungsbereitschaft. Quereinsteiger können mit diesen Qualifikationen noch viel eher punkten als mit ihrem Fachwissen.
Chancen für Hochschulabsolventen
Nicht alle Studienfächer arbeiten auf eine konkrete Berufsbezeichnung hin. Geistes- und Sozialwissenschaftler sehen sich am Ende ihres Studiums oft als individuelle Generalisten. Dabei besitzen sie eine wichtige Fähigkeit: Sie denken „quer“, was gerade in der Wirtschaft ein großer Vorteil für Unternehmen sein kann. Geistes- und Sozialwissenschaftler können so also die Produktivität und Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens stärken und das, obwohl sie etwas ganz anderes studiert haben.
Vor allem der Quereinstieg in ein mittelständisches Unternehmen lohnt sich. Dort können Fachfremde ihre vielfältigen Fähigkeiten noch besser unter Beweis stellen. Schließlich ist es in diesen Unternehmen – im Gegensatz zu Großkonzernen – so, dass der Austausch mit der gesamten Belegschaft viel enger ist. Dadurch können Quereinsteiger nicht nur leichter integriert werden, sondern sie können ihren ganz speziellen Erfahrungsschatz einsetzen und die Firma damit bereichern. Außerdem ist die Einarbeitung in kleineren Betrieben viel eher gegeben. Für Quereinsteiger, und nicht nur für sie, bieten mittelständische Unternehmen eine echte Chance. Angst muss niemand vor der Bewerbung haben, denn Personaler sind heutzutage viel offener für Quereinsteiger.
Weitere Tipps zur Bewerbung als Quereinsteiger über ALPHAJUMP findet ihr auch in unserem Blogartikel und die passenden mittelständischen Unternehmen für euren Quereinstieg natürlich auf ALPHAJUMP :-)
Möve equipment & design GmbH
Die Möve equipment & design GmbH ist ein high quality Technologieberatungsunternehmen & Engineering Dienstleister. Es wurde im Jahr 2011 von Branchenexperten gegründet, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, völlig anders zu sein als die anderen. Mehr als 40 Mitarbeiter sind bereits Teil des Teams und der Philosophie. Tobias Spröte, Technischer Geschäftsführer, erklärt, was MÖVE auszeichnet.
Herr Spröte, bitte erklären Sie kurz, auf welche Produkte und
Märkte sich Ihr Unternehmen spezialisiert hat.
Die Möve equipment und design GmbH stellt Fachleute zur Verfügung in den Bereichen Technologieberatung, Konstruktion, Engineering und Personaldienstleistung. Diese Ingenieure oder Techniker beraten unsere Kunden entlang der gesamten Entwicklungsprozesskette von der Konzeption, dem Industriedesign, der Konstruktion und FEM Berechnung über den Versuch bis hin zur Fertigung.
In welchen Bereichen suchen Sie neues Personal?
Die Möve-Gruppe sucht täglich Ingenieure oder Techniker in den Bereichen Schiffbau, Anlagenbau, Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Automatisierungstechnik, Luft- und Raumfahrttechnik sowie weiteren interessanten Branchen.
Was können Sie insbesondere als mittelständisches Unternehmen Studierenden und Absolventen bieten?
Wir erarbeiten gemeinsam mit euch einen fundierten Karriereplan und bieten euch Entwicklungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen. Dabei ist es unser Ziel, dass ihr Entscheidungen eigenverantwortlich trefft und kreative Ideen in Lösungen verwandelt. Arbeiten nach Stechuhr? Vergesst es! Wir bieten euch flexible Arbeitszeit- und Arbeitsplatzmodelle, denn jeder Mensch und jedes Lebensumfeld ist individuell. Work-Life-Balance, das wissen wir, ist der Schlüssel für kreatives und Innovatives arbeiten.
Wie sieht das Anforderungsprofil für eine Karriere in Ihrem Unternehmen aus?
Durch einen modernen Führungsstil beschreiten wir einen gemeinsamen Weg. Dabei erwarten wir von unseren Mitarbeitern tägliches Engagement, Kreativität und Loyalität.
Wie sehen die Chancen für Quereinsteiger aus anderen Studienbereichen aus?
Die Chancen für Quereinsteiger sehen wir nicht als Problem. Unsere Personalabteilung informiert sich über die einzelnen Studienbereiche und versucht diese mit einem individuellen Karrierebereich zu verknüpfen.
Was erhoffen Sie sich von der Kommunikation mit den Studierenden auf ALPHAJUMP?
Wir pflegen stets eine offene Kommunikation mit den Studierenden. Dabei legen wir großen Wert auf Teamgeist, Respekt, Ehrlichkeit und Klarheit. Ganz besonders freut es uns, wenn zwischen unseren Mitarbeitern ein MÖVE-Gemeinschaftsgefühl entsteht. ALPHAJUMP verschafft uns die Möglichkeit, einen ersten persönlichen Kontakt mit den Studierenden aufzunehmen! Wir erhoffen uns über ALPHAJUMP eine verbesserte Außendarstellung unserer Arbeitgebermarke!
Ihr interessiert euch für die Möve equipment und design GmbH und wollt das Unternehmen kennenlernen? Dann findet ihr weitere Informationen auf der Karriereseite von MÖVE und könnt darüber auch Kontakt zu Herrn Spröte oder Frau Limburger aufnehmen, die gerne eure Fragen beantworten. Zurzeit ist über ALPHAJUMP eine Stelle für Ingenieure der Fahrzeugtechnik ausgeschrieben, ihr könnt euch aber auch initiativ bewerben, wenn ihr neugierig auf das Unternehmen geworden seid.
Tags: Absolventen, Automatisierungstechnik, Bewerbung, Ingenieure, Jobsuche, Personaldienstleistung, Praxiserfahrung, Quereinstieg, Stellenausschreibungen, Techniker, Unternehmen
BOMAG GmbH
Im Jahr 1957 wurde die Bopparder Maschinenbau-Gesellschaft mbH gegründet. Heute ist BOMAG ein weltweit bekanntes Unternehmen und mit 1.400 Mitarbeitern am Standort Boppard der größte Arbeitgeber der Region. Unternehmergeist, stetige Innovationen und technisches Know-how haben BOMAG zum Weltmarktführer in der Verdichtungstechnik und zum international anerkannten Spezialisten im Straßen- und Erdbau gemacht. Torben Kreuels und Katja Hahn, Personalreferenten bei BOMAG, stellen den Baumaschinenhersteller heute näher vor.
Frau Hahn und Herr Kreuels, bitte erklären Sie kurz, auf welche Produkte und Märkte sich Ihr Unternehmen spezialisiert hat.
BOMAG stellt Maschinen für die Erd-, Asphalt-
und Müllverdichtung, Stabilisierer/Recycler sowie Fräsen und Fertiger her. Unsere Verdichtungsgeräte werden vom Garten- und Landschaftsbau über den kompletten Verkehrswegebau bis zum schweren Dammbau eingesetzt. Zudem liefern wir Lösungen für den Einsatz auf Mülldeponien sowie zum Recycling von beschädigten Schwarzdecken und zur Bodenstabilisierung. Unser Produktportfolio ist also sehr breit gefächert und fast jeder hat irgendwo schon einmal eine BOMAG Maschine gesehen – ob Rüttelplatte, Walzenzug, Straßenfertiger, Kaltfräse oder Recycler – BOMAG Maschinen sind auf den Straßen und Baustellen dieser Welt zu Hause. Unsere größte Stärke ist das, was in den Maschinen steckt: fundiertes Know-how und intelligente Technologie – entwickelt von fachlich hervorragenden Experten-Teams.
In welchen Bereichen suchen Sie neues Personal?
Wir sind ständig auf der Suche nach Hochschulabsolventen und Studierenden (Diplom, Master, Bachelor), die ihre Abschlussarbeit bei uns schreiben möchten, sowie nach Praktikanten aus folgenden Fachrichtungen:
- Maschinenbau
- Wirtschaftsingenieurwesen
- Elektrotechnik
- Wirtschaftswissenschaften/Informatik
Einsatzgebiete sind z.B. die Bereiche Konstruktion, Forschung & Entwicklung, After Sales, Vertrieb und IT. Absolventen starten entweder direkt in einem festen Aufgabengebiet oder durchlaufen die verschiedenen Abteilungen der BOMAG im Rahmen des Trainee-Programms, das sie auf künftige Führungsaufgaben vorbereitet.
Was können Sie insbesondere als mittelständisches Unternehmen Studierenden und Absolventen bieten?
Unabhängig vom jeweiligen Einstieg übernehmen alle Neuankömmlinge bei uns frühzeitig Verantwortung für spannende Projekte. Dabei bieten wir jungen Leuten enorm viel Raum für ihre Ideen. Unsere Aufforderung „Einfach machen!“ können Studierende und Absolventen daher wörtlich nehmen. Als Hersteller von Baumaschinen haben sie bei uns die einzigartige Möglichkeit, die Entstehung verschiedener Maschinen von Anfang bis Ende mitzuerleben. Dadurch ergibt sich ein breites Aufgabenspektrum und viele Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens, aber auch innerhalb der BOMAG Gruppe weltweit. Als sehr stabil aufgestelltes Unternehmen bieten wir zudem einen sicheren Arbeitsplatz und ein leistungsgerechtes Einkommen. Neben einem vielfältigen Sprach- und Weiterbildungsprogramm gehören auch individuelles Coaching, Workshops und ein Gesundheits- und Betriebssportprogramm zu unserem Angebot. Die kollegiale Atmosphäre bei BOMAG wird von neuen Mitarbeitern besonders positiv bewertet. Bei uns spricht jeder mit jedem – auch direkte Vorgesetzte und das Management sind hier keine Ausnahme. Es sollte sich also niemand wundern, wenn der Präsident der BOMAG plötzlich mit einem kleinen Arbeitsauftrag neben dem eigenen Schreibtisch auftaucht. Darüber hinaus bieten wir das „gelbe BOMAG-Gefühl“, das man nicht beschreiben und nur als BOMAG-Mitarbeiter erleben kann.
Wie sieht das Anforderungsprofil für eine Karriere in Ihrem Unternehmen aus?
Besonders wichtig sind uns die Fachkompetenzen unserer Mitarbeiter. Auch von Absolventen erwarten wir, dass sie ihr Handwerkszeug drauf haben und entsprechend anwenden können, denn – egal ob jemand als Berufsanfänger oder Berufserfahrener bei uns einsteigt – wir möchten, dass unsere Mitarbeiter engagiert Verantwortung übernehmen. Die Einstellung muss also stimmen! Und damit kommen wir zum zweiten, für uns sehr wichtigen Kriterium: Wir stellen Baumaschinen im Premiumbereich her, d.h. wir sind innovativ, kreativ und haben einen hohen Anspruch an die Qualität unserer Produkte. Das Gleiche erwarten wir natürlich von unseren Mitarbeitern. Zudem sind wir aufgrund unseres französischen Mutterkonzerns und unserer weltweiten Geschäftsbeziehungen sehr international aufgestellt. Von Bewerbern erwarten wir daher Weltoffenheit, Toleranz und dass sie bereit sind, einen Blick über den Tellerrand hinaus zu werfen. Gleichzeitig liegt unser Hauptwerk mitten in einer ländlichen Gegend, deren Menschen für Bodenständigkeit und Loyalität bekannt sind. Wer diesen Spagat, zwischen internationalem Weltunternehmen und bodenständiger Tradition meistern kann und Freude an diesen Gegensätzen hat, für den stehen bei BOMAG alle Karrieretüren offen.
Wie sehen die Chancen für Quereinsteiger aus anderen Studienbereichen aus?
Schwerpunktmäßig suchen wir tatsächlich Absolventen und Praktikanten der oben genannten Fachrichtungen. Trotzdem sind wir natürlich auch offen für Bewerber anderer Fachrichtungen, Initiativbewerbungen sind also grundsätzlich willkommen – mit guten Argumenten lassen wir uns gern überzeugen.
Ihr möchtet selbst einmal das „gelbe BOMAG-Gefühl“ erleben? Dann besucht die Karriereseite von BOMAG auf ALPHAJUMP und bewerbt euch initiativ.
Tags: Abschlussarbeiten, Absolventen, Elektrotechnik, Hidden Champions, Informatik, Initiativbewerbung, Jobsuche, Maschinenbau, Praktika, Praxiserfahrung, Quereinstieg, Studierende, Unternehmen, Wirtschaftswissenschaften
HAHN Automation GmbH
2012 feierte die HAHN Automation GmbH ihr 20-jähriges Bestehen. Die Unternehmensgruppe mit Stammsitz in Rheinböllen betreibt Standorte in Reinheim (Hessen), Hebron (Kentucky), Schwarzenburg (Schweiz), Istanbul (Türkei), Uvaly (Tschechien) und San Jose (Costa Rica). Insgesamt sind 400 Mitarbeiter für die Gruppe tätig. Pascal Tailliar, Manager Personalwesen, erläutert euch heute die Karrierechancen in dem international agierenden Unternehmen.
Herr Tailliar, bitte erklären Sie kurz, auf welche Produkte und Märkte sich Ihr Unternehmen spezialisiert hat.
Wir sind Hersteller von Spezialmaschinen und entwickeln innovative
Lösungen, um die Produktionsprozesse unserer Kunden zu automatisieren. Unser Schwerpunkt liegt auf der Montageautomation für Präzisionskomponenten in allen Industriebereichen. Zusätzlich sind wir auch Entwickler und Hersteller von Linear-Robotern sowie Kühl- und Temperiergeräten für die Kunststoff- und Gummiindustrie.
In welchen Bereichen suchen Sie neues Personal?
Speziell über ALPHAJUMP suchen wir hauptsächlich Absolventen und Praktikanten bzw. Bacheloranden für die Bereiche Entwicklung, Konstruktion und Elektrotechnik. Hin und wieder suchen wir aber auch Wirtschaftsingenieure beispielsweise für die Bereiche Kapazitätsplanung oder Organisationsentwicklung.
Was können Sie insbesondere als mittelständisches Unternehmen Studierenden und Absolventen bieten?
Wir bieten einen großen Handlungsspielraum, in dem man sich frei entfalten kann. Das Hauptaugenmerk während der Praktika bzw. Abschlussarbeiten liegt in der praktischen Umsetzung. Die Projekte, die wir Studierende in den Bereichen Konstruktion und Elektrotechnik an die Hand geben, sollten möglichst in Eigeninitiative umgesetzt werden. Die Ergebnisse werden in aller Regel in künftigen Projekten bzw. Anlagen implementiert.
Außerdem wird bei uns das Wort TEAM großgeschrieben! Wir arbeiten in jedem Bereich in Gruppen, deren Homogenität und Harmonie für den Unternehmenserfolg sehr wichtig sind. Um dies zu gewährleisten und den Teamgedanken weiter voranzutreiben, ist es erforderlich, auf Wünsche der Mitarbeiter einzugehen, aber auch den Mitarbeitern die Möglichkeit zu bieten, sich außerhalb der Arbeit besser kennenzulernen. Diesen Aspekten nimmt sich seit nunmehr 3 Jahren das sogenannte MyHAHN-Team an. Es besteht aus Mitarbeitern aller Bereiche (Geschäftsführung, Ausbildung, Engineering, Fertigung, Montage, Verwaltung) sowie verschiedener Niederlassungen. Das Team ist so aufgestellt, dass die Mischung möglichst repräsentativ für die gesamte Belegschaft von HAHN Automation ist. Aufgabe des MyHAHN-Teams ist es, außerbetriebliche Aktivitäten wie Spinning, Festlichkeiten und Sportevents zu organisieren. Zudem soll das MyHAHN-Team als Ansprechpartner für alle Mitarbeiter fungieren, hinsichtlich verschiedener Vorschläge bzw. Kritikpunkte, die den Arbeitsalltag erleichtern oder attraktiver gestalten. Über eine interne MyHAHN-E-Mail-Adresse können alle Mitarbeiter Anregungen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge zum Ausdruck bringen. Die Mitarbeiterzufriedenheit liegt HAHN Automation ganz besonders am Herzen, daher ist eine solche Institution gar nicht hoch genug anzusehen.
Wie sieht das Anforderungsprofil für eine Karriere in Ihrem Unternehmen aus?
Mitarbeiter bei HAHN Automation sollten motiviert, flexibel und innovativ sein. Wichtig ist uns auch ein gewisses Maß an Eigeninitiative und Selbstständigkeit.
Wie sehen die Chancen für Quereinsteiger aus anderen Studienbereichen aus?
Diese Möglichkeit besteht nur bedingt. Es müssten dann schon fundierte Grundkenntnisse, beispielsweise aus einer vorangegangenen Berufsausbildung, vorhanden sein.
Was erhoffen Sie sich von der Kommunikation mit den Studierenden auf ALPHAJUMP?
Vor allem eine bessere Vernetzung mit Studierenden und Hochschule. Natürlich sollte auch unser Bekanntheitsgrad unter den Studierenden steigen. Als Unternehmen in B2B-Bereich stellt dies häufig ein Problem dar. Wir möchten uns als Arbeitgebermarke besonders für diese Zielgruppe mehr präsentieren.
Hat die Hahn Automation GmbH euer Interesse geweckt? Dann besucht die Karriereseite des Unternehmens auf ALPHAJUMP und schaut euch die aktuellen Stellenangebote an. Unter anderem ist zurzeit auch eine Projektarbeit im Bereich Fertigungsplanung ausgeschrieben.
Tags: Absolventen, Bewerbung, Elektrotechnik, Entwickler, Jobsuche, Konstruktion, Praktika, Praxiserfahrung, Projektarbeit, Stellenausschreibungen, Studierende, WirtschaftsingenieurALPHAJUMP auf dem Absolventenkongress Köln
Heute hat der Absolventenkongress Köln, Deutschlands größte Jobmesse, seine Tore für die Besucher geöffnet. In den kommenden zwei Tagen päsentieren sich dort 350 Aussteller interessierten Studierenden und Absolventen. Uns findet ihr ebenfalls auf dem Absolventenkongress – am Stand unseres neuen Kooperationspartners, dem CRF Institute Deutschland.
Das CRF Institute, 1991 in den Niederlanden gegründet, vergibt seit 2003 auch in Deutschland das Gütesiegel Top Arbeitgeber an Unternehmen für ihr herausragendes Personalmanagement. Neben den Kategorien Top Arbeitgeber Automotive und Top Arbeitgeber Ingenieure zertifiziert das CRF Institute zukünftig auch Unternehmen in der Kategorie Mittelstand. Bewertet werden dabei nicht nur primäre Benefits wie Gehälter, sondern auch Karrierechancen, Unternehmenskultur, Weiterbildungsmöglichkeiten, aber auch nichtmonetäre Benefits und Work-Life-Balance.
Solltet ihr also den Absolventenkongress besuchen, dann schaut doch mal am Stand des CRF Institutes vorbei. Dort findet ihr nicht nur Informationen zu ALPHAJUMP, sondern könnt euch unter anderem auch über die vom CRF Institute als Top Arbeitgeber zertifizierten Unternehmen informieren.
Viel Erfolg wünscht euch
das ALPHAJUMP-Team
Tags: Absolventen, ALPHAJUMP, Auszeichnung, CRF Institute, Jobmesse, Jobsuche, Messe, Mittelstand, Personalmanagement, StudierendeUnternehmen präsentieren sich auf dem Silbertablett
Jedes Jahr finden deutschlandweit ca. 300 Jobmessen statt. Egal, ob regional oder überregional, von Hochschulen oder anderen Institutionen veranstaltet – allein die Anzahl zeigt, dass sie immer beliebter werden. Gerade für Studierende und Absolventen ist der Besuch von Jobmessen eine lohnende Aktivität. Interessante Unternehmen präsentieren sich hier sozusagen auf dem Silbertablett, und man kann in einem persönlichen Gespräch sofort einen bleibenden Eindruck hinterlassen – und umgekehrt einen bleibenden Eindruck gewinnen.
Verschafft euch einen Überblick
Natürlich lohnt es sich auch, „einfach mal so“ eine Jobmesse zu besuchen. Wer aber die Absicht hat, potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen, sollte doch ein wenig Zeit in die Vorbereitung investieren. Bei den meisten Messen könnt ihr euch vorab im Internet über die teilnehmenden Unternehmen informieren. Wenn ihr dabei Unternehmen entdeckt, die für euch interessant sind, macht es auf jeden Fall Sinn, weitere Infos einzuholen: Was bietet das Unternehmen an, welche Stellenausschreibungen sind aktuell geschaltet, wie ist die Firmenphilosophie. Hat ein Unternehmen euer Interesse geweckt, dann bietet eine Jobmesse die perfekte Gelegenheit, euch einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Und sollte euer Interesse so weit gehen, dass ihr euch eine Mitarbeit im Unternehmen vorstellen könnt, ist es nur von Vorteil, wenn ihr schon einmal Bewerbungsunterlagen vorbereitet und euch ein paar Fragen für das persönliche Gespräch überlegt.
Eine Frage der Kleidung
Vorweg gesagt: Ein Patentrezept für die richtige Kleidung gibt es nicht. Allerdings solltet ihr nicht unbedingt im schlabbrigen Jogginganzug auf eine Jobmesse gehen (so etwas kommt tatsächlich vor). Wichtig ist bei eurer Kleidung, dass sie zu der Unternehmensbranche passt, ihr euch darin wohl fühlt und dass sie auch mehrere Stunden übersteht. Denn um den Besuch der Jobmesse möglichst erfolgreich zu gestalten, müsst ihr schon mehrere Stunden Zeit einplanen. Dazu gehören auch eventuelle Wartezeiten, wenn bei eurem Wunschunternehmen gerade Hochbetrieb ist. Was übrigens gar nicht geht: Bei einem persönlichen Gespräch noch die Unterlagen des vorhergehenden Unternehmens offenkundig mit sich herumzutragen – das wird eure Chancen eher nicht verbessern.
Mal am Rande
Es lohnt sich auch für Studienanfänger, Jobmessen zu besuchen – das Praxissemester kommt schneller, als ihr denkt. Außerdem sind viele Unternehmen auch an Werkstudenten interessiert. Davon abgesehen gilt auch hier „früh übt sich …“, je früher ihr erste Erfahrungen mit potenziellen Arbeitgebern macht, umso sicherer werdet ihr. Auch wenn ihr unvorbereitet ein interessantes Unternehmen entdeckt – einfach ansprechen. Die Mitarbeiter sind gerne bereit, eure Fragen zu beantworten.
Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Es gilt bei Jobmessen dasselbe wie bei mittelständischen Unternehmen – die Konkurrenz ist bei kleineren Messen geringer und die Atmosphäre meist viel familiärer.
Viel Erfolg wünscht euch
das ALPHAJUMP-Team







