Start-Up oder Konzern: Welches Unternehmen passt zu dir?

Wenn du es dir frei aussuchen könntest, in welchem Unternehmen würdest du am liebsten arbeiten? Bei einem internationalen Automobilhersteller vielleicht? Oder im Zwei-Mann-Unternehmen, dass grade versucht, sein eigenes Unternehmen aufzuziehen? Oder doch bei dem traditionellem Familienunternehmen in deiner Region? Die meisten von uns können es sich im Endeffekt nicht aussuchen. Jedoch hat wahrscheinlich jeder eine Tendenz, ob man sich selber eher im Konzern oder Kleinunternehmen sieht. Wir wollen heute mit Vorurteilen aufräumen, andere Vorurteile wiederum bestätigen und euch eine genauere Vorstellung davon verschaffen, welche Karrieretypen es gibt und in welche Unternehmen diese Typen passen.

Start-Up oder Konzern

 

 

Karrieretypen

Umfragen bestätigen, dass über 70% der Deutschen Ziele in ihrem Job verfolgen um die Karriere anzukurbeln. Das bedeutet allerdings nicht, dass jeder darauf abzielt, Manager zu werden. Die Frage ist doch: Was erwartet man von seinem Job und was ist man selber bereit, dafür zu tun?

  1. Bist du bereit, für deine Karriere auf deinen Urlaub zu verzichten?
  2. Welche Kriterien sind dir im Job wichtig (Eigenverantwortlichkeit, Kreativität, Weiterbildungsmöglichkeiten etc.)?
  3. Bist du bereit, für deine Karriere Überstunden zu machen?
  4. Was steht in deinem Leben an erster Stelle?
  5. Welche Gehaltsvorstellungen hast du?

Wenn man diese Fragen einmal offen und ehrlich für sich selber beantwortet, kommt man dem richtigen Karriereweg einen ganzen Schritt näher. Darüber hinaus spielen natürlich auch noch andere Faktoren eine wichtige Rolle. Belastbarkeit, Durchsetzungsvermögen, Kritikfähigkeit und Selbstdisziplin sind in vielen Bereichen wichtige Voraussetzungen und Skills,  um seine Karriere voranzutreiben. Daraus ergeben sich verschiedene Karrieretypen, die besser in ein Start-Up passen oder in ein Großunternehmen.

Unternehmen: Konzern

Absolventen wollen nach dem Studium am liebsten zu internationalen Konzernen? Dort warten das große Geld, das Dienstauto und zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. So oder so ähnlich sieht meistens die Vorstellung aus und teilweise trifft das auch zu. Großunternehmen haben in der Regel mehr finanzielle Möglichkeiten, ihre Mitarbeiter zu fördern und ihnen den Arbeitsplatz mit verschiedenen Sonderleistungen schmackhaft zu machen. Studien belegen ebenfalls, dass in Großunternehmen nicht mehr Überstunden gemacht werden, als dies in kleineren Unternehmen der Fall ist. In einem Konzern zu arbeiten bedeutet allerdings auch, dass die Entscheidungswege oft sehr langwierig sind. Es gibt klare Strukturen und Hierarchien, was weniger Spielraum für Kreativität und Eigenverantwortlichkeit lässt. Man arbeitet meistens anonymer und kennt nur die Kollegen auf dem eigenen Büroflur, sowie den direkten Vorgesetzten.

Chancen und Risiken im Konzern

Chancen Risiken
thumbs-up Sicherer Arbeitsplatz thumbs-downAnonymität
thumbs-up Definierte Aufstiegsmöglichkeiten thumbs-down Lange Entscheidungswege
thumbs-up Sonderleistungen thumbs-down Ansehen
thumbs-up Weiterbildungsmöglichkeiten thumbs-down Entfaltungsmöglichkeiten
thumbs-up Überdurchschnittliches Gehalt thumbs-down Persönliche Verbundenheit

 

Unternehmen: Start-Up

Spätestens seit dem rasanten Aufstieg von Facebook oder der Sendung „Die Höhle der Löwen“ steigt das Interesse an Start-Ups. Immer wieder laufen im Fernsehen Berichte über coole Typen, die gemeinsam in ihrer WG sitzen und ihre neue App auf den Markt bringen wollen oder Frauen, die dank Instagram und Co ihr Geld als Bloggerin verdienen. Es scheint noch nie so cool gewesen zu sein, ein Start-Up zu gründen oder Teil eines Start-Ups zu sein. Die Vorteile liegen auf der Hand: Junge Kollegen die zu Freunden werden, seine eigene Kreativität entfalten zu können, große Entscheidungsfreiheit und das Gefühl, Teil etwas ganz Großen werden zu können.  Genau diese Faktoren machen ein Start-Up für junge Menschen unfassbar attraktiv. Denn sobald man im Leben größere Verantwortung tragen muss, wie Beispielsweise für ein Kind oder die Finanzierung eines Hauses, kommen auch die Kehrseiten zum Vorschein. In einem Start-Up ist das Risiko höher, dass das Unternehmen scheitern kann, da meistens wenig finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Große Entscheidungsfreiheit bedeutet auch nicht selten, dass die Arbeitstage lange sind, da genau diese Entscheidungen Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem sollte einem klar sein, dass man in einem Start-Up niemals das gleiche Einstiegsgehalt bekommt, wie in einem größeren Unternehmen. Hat man aber auf das richtige Pferd bzw. Start-Up gesetzt, ist dies eine Erfahrung, die man nur einmal macht.

Chancen und Risiken im Start-Up

Chancen Risiken
thumbs-up Junge Kollegen thumbs-down Sicherer Arbeitsplatz
thumbs-up Kreativität thumbs-down Sonderleistungen
thumbs-up Entscheidungsfreiheit thumbs-down Einstiegsgehalt
thumbs-up Steile Lernkurve thumbs-down Arbeitszeiten
thumbs-up Ansehen thumbs-down Fortbildungen

Alternativen und worauf es wirklich ankommt

Die hier genannten Fakten sind sicherlich wichtig, um zu entscheiden, worauf man selber besonderen Wert legt oder worauf man nicht verzichten möchte. Euch sollte allerdings klar sein, dass es auch noch eine breite Spanne zwischen Start-Ups und Global Playern gibt. Diese Spanne nennt sich mittelständische Unternehmen. Zu den mittelständischen Unternehmen zählen alle Unternehmen, die zwischen 10 und 500 Mitarbeiter haben und einen Umsatz von 1 bis 50 Millionen Euro. Mit welchen Vor-und Nachteilen hier zu rechnen ist, kommt ganz auf das Unternehmen an. Sicherlich sind die Entscheidungswege kürzer als in einem Konzern und die Aufgabenbereiche meistens vielfältiger. Das Gehalt kann in mittelständischen Unternehmen sehr variieren und es spielt sicherlich auch eine große Rolle, für welche Tätigkeiten ihr euch bewerbt, beziehungsweise, welchen Studiengang man absolviert hat.

Die Studienzeit soll vor allem dazu dienen, sein Wissen und seine Fähigkeiten in ausgewählten Bereichen zu vertiefen. Daneben soll natürlich auch niemals der Spaß am Studieren zu kurz kommen. Wer dann immer noch Zeit hat, dem empfehle ich, als Praktikant oder Werkstudent in verschiedene Unternehmen reinzuschnuppern und seine ersten Erfahrungen in der Arbeitswelt zu machen. Nur so könnt ihr herausfinden, welcher Weg für euch der Beste ist uns was euch im Job glücklich macht.

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Start-Up oder Konzern: Welches Unternehmen passt zu dir?
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Worauf kommt es dir im Job an? Hier erfährst du, welche Chancen und Risiken dich im Konzern oder Start-Up erwarten.
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