Prüfungsvorbereitung: Keep Calm and Study On!

Prüfungsvorbereitung: Keep Calm and Study On!

Alle Prüfungsvorbereitungen abgeschlossen? Semesterlich grüßt das Murmeltier. Kaum hat das Semester angefangen ist schon wieder Prüfungszeit. Wie immer, total unverhofft und viel schneller als gedacht.
Dabei jagt eine Prüfung die andere und wenn die Prüfungsvorbereitung nicht sorgfältig geplant wurde, kann man ganz schnell im Chaos versinken. Da schnellt der Stresspegel gerne mal gewaltig in die Höhe und behindert das produktive Lernen. Wir haben uns einmal schlau gemacht, wie man den ganzen Stress vermeiden kann und erfolgreich durch die stressige Prüfungsphase kommt: nämlich mit einer guten Prüfungsvorbereitung. Und dazu gehören:

Motivation
Lernumfeld
Erfolgserlebnisse

Motivation während der Prüfungsvorbereitung

Als erstes muss man den Schritt an den Lernstoff wagen. Meistens verschiebt man das Lernen immer weiter nach hinten, wie man vielleicht seine Freizeit vorzieht, diversen Verpflichtungen nachkommen muss oder ganz einfach nicht motiviert ist. Es gibt ja auch plötzlich gaaanz viele wichtigere oder spannendere Dinge zu tun. Wie man grundsätzliche Motivationsblockaden löst und sich selbst motiviert kann man in unseren beiden Beiträgen zur Selbstmotivation „20 Tipps für mehr Erfolg“  Part 1  und Part 2 nachlesen.
Lernumfeld:

Um konzentriert arbeiten zu können braucht man das richtige Lernumfeld. Dabei sind diese Faktoren besonders wichtig:

  • Ordnung
  • Ruhe / Störquellen
  • Frischluft
  • Licht

Ordnung

Ein ordentlicher Arbeitsplatz an dem alle benötigten Materialien griffbereit und sortiert liegen wirkt sich positives auf das Lernen aus. Das ist das A und O bei der Prüfungsvorbereitung. Denn so muss man den Lernvorgang nicht immer wieder unterbrechen um aufzustehen und nach Textmarkern, Papier oder sonst was zu suchen. Auch ständiges Suchen nach bestimmten Unterlagen und Zetteln oder Büchern entfällt und man vermindert somit das Risiko weiteren Stress überhaupt erst aufkommen zu lassen.

Auch der restliche Raum in dem man lernt, sollte (nach selbst definiertem Maßstab- denn der kann ja bekanntlich stark variieren) aufgeräumt sein, um den Wohlfühlfaktor in der Lernumgebung zu garantieren. Damit werden auch von Anfang an eventuelle Ablenkungen vermieden. („Och nee, guck mal der Schrank….ich sollte den aufräumen und sowieso mal wieder ausmisten… und die Sommersachen wegpacken…“, „Und das ganze dreckige Geschirr…das müsste ich ja eigentlich jetzt spülen das brauchen meine Mitbewohner ja vielleicht…“)

Ruhe

Wer in einer WG wohnt sollte seine Mitbewohner informieren (warnen!), dass eine wichtige Prüfung ansteht und um Verständnis und Rücksichtnahme bitten. So lassen sich auch Terminkonflikte vermeiden und man findet sich nicht mitten in einer WG-Party wieder wenn man eigentlich lernen müsse.

Das bringt uns direkt zum nächsten verwandten Punkt: laute Musik. Unbedingt vermeiden. Einige wenige Menschen beharren zwar darauf, dass sie damit super gut lernen können, aber das trifft nur auf ganz wenige Personen tatsächlich zu und will auch gelernt sein.

Insbesondere der Fernseher ist ein absolutes No Go. Denn da ist die Ablenkungsgefahr immens. Ein TV Gerät ist wie ein übersinnlicher und unüberwindbarer Magnet. Einmal kurz hingeschaut, zack ist man fertig mit Lernen weil Sheldon gerade „BAZINGA“ plärrt. Seien wir mal ehrlich, beim Lernen ist so ziemlich ALLES spannender als der Lernstoff!

Keep Calm and Study OnUnd das Wundergerät verfügt über bewegte Bilder und Musik und lustige Geräusche gegen die wir uns fast nicht wehren können. Das ist noch schlimmer als das Eichhörnchen vorm Fenster. Und am Ende hat man nicht wie man die Heisenberg’sche Unschärferelation herleiten soll, dafür aber was nächste Woche bei The Big Bang Theory passiert.

Aber der Top Störfaktor Award geht mit Abstand an: das eigene Handy. Zwar ist auch der PC, wenn man daran arbeitet, eine potenzielle Ablenkung, weil ist es schwierig ist nicht immer wieder kleine ungeplante Lernpausen einzulegen um mal kurz bei Facebook, Twitter & Co. reinzuschauen.

Aber das Handy ist da viel penetranter. Es blinkt ständig, vibriert und dudelt vor sich hin. Das ist dast wie ein kleines Hundebaby, das einen anwinselt. Etliche total wichtige Whatsapp-Nachrichten und Push-Benachrichtigungen („Uh, da hat jemand mein letztes Instagram Foto geherzt!“) sind der absolute Konzentrationskiller. Denn jedes Mal wenn man sich ablenken lässt reißt die Konzentration abrupt ab und man beginnt wieder von vorne.

Das Problem der grenzwertigen Mediensucht gehört in einem eigenen Beitrag bearbeitet, hier soll nur so viel gesagt sein: ein Bonner Forschungsteam hat Mitte 2014 die Smartphone Nutzung analysiert und dabei herausgefunden dass Nutzer Ihr Smartphone in etwa „alle 7 Minuten“ zur Hand nehmen. Da kann man von einem hohen Ablenkungsfaktor ausgehen.

Das Handy sollte also unbedingt auf lautlos gestellt werden, ohne Vibrationsalarm und außerhalb des Sichtfeldes platziert werden.

Frischluft

Nicht nur bei physischer Aktivität ist eine gute Sauerstoffzufuhr wichtig, sondern auch bei geistiger Anstrengung. Also, stickige oder verrauchte Zimmer während der Prüfungsvorbereitung vermeiden und damit auch eventuellen Kopfschmerzen vorbeugen. Einfach regelmäßig für einen Frischekick kurz durchlüften!

Licht: Wenn das Lernumfeld nicht ausreichend beleuchtet ist, kann das ermüdend wirken. (Als ob der Lernstoff manchmal nicht schon einschläfernd genug wäre..). Wenn die Lichtquelle zu grell ist und sogar blendet, ist das unangenehm und stört die Konzentration.

Das optimalste: natürliches Tageslicht. Geht natürlich nicht immer. Man kann zwar das Zimmer umstellen und den Schreibtisch zum Fenster bewegen, aber gerade in den Wintermonaten ist ab 16:30 Uhr Schluss mit Tageslicht. Das sollte man also bei der Lampen und Glüchbirnenauswahl bedenken und eventuell über eine Neuanschaffung nachdenken.

Erfolgserlebnisse

Wenn man endlich einen Themenbereich fertig gelernt hat oder einen schwierigen Lernstoff bewältigt hat, sollte man sich den Lernfortschritt bewusst machen.

Eine erledigte Aufgabe löst positive Gefühle aus und treibt uns weiter an. Um das zu visualisieren kann man eine Lernliste (im Sinne einer To Do Liste) anlegen, von der man Erlerntes abhaken kann. Auch kleine Belohnungen für Erfolge beim Lernen können sich positiv auf den weiteren Lernweg auswirken.

Wir wünschen Euch eine erfolgreiche Prüfungsvorbereitung und natürlich viel Erfolg beim Lernen und in den anstehenden Klausuren! :-)

Euer ALPHAJUMP-Blog-Team

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