Motivationsschreiben für die Bewerbung: so geht’s!

Motivationsschreiben – was ist das genau? Oftmals auch die „Dritte Seite“ genannt, hat das Motivationsschreiben in Deutschland noch nicht den gleichen Stellenwert wie teilweise im Ausland. Daher ist es oft ein freiwilliger und zusätzlicher Teil der Bewerbungsmappe.

 Motivationsschreiben

Grundlegend dient es dazu, dem Personalverantwortlichen zu zeigen, warum man für genau diesen Job in diesem Unternehmen der perfekte Kandidat ist. Im Motivationsschreiben wird also die persönliche Motivation hinter der Bewerbung dargelegt. Die eigenen Kompetenzen, Qualifikationen, sowie bereits gesammelte Erfahrungen dienen dabei als Überzeugungsargumente.

Man zeigt also einerseits die persönliche Motivation und stellt sich selbst in einer Art Kurzprofil dar!

Vorsicht beim Motivationsschreiben

Als Bewerber läuft man schnell Gefahr im Motivationsschreiben doppelte Informationen zu geben. Daher sollte man den Bewerbungsunterlagen ein Motivationsschreiben nur hinzufügen, sofern es entweder explizit gefordert wird oder es einen tatsächlichen Mehrwert bietet.

Formales und Aufbau

Es gibt keine formalen Vorgaben für das Motivationsschreiben, das heißt  Bewerber haben hierbei freie Hand. Hier sind allerdings einige Dinge die es zu beachten gibt!

  • Bisher etablierte Varianten sind der Fließtext oder die Aufzählung. Beim Fließtext wird das Motivationsschreiben in Absätzen gegliedert und erinnert an die gängige Briefform. Das Motivationsschreiben als Aufzählung orientiert sich an Schlüsselbegriffen und relevanten Schlagworten.
  • Beim Umfang sollte man unbedingt darauf achten nicht mehr als eine DIN A4-Seiten zu verfassen.
  • Ebenso wie das Anschreiben und der Lebenslauf, gehört auch hier ein Briefkopf mit Namen, Adresse, Telefonnummer und E-Mail des Bewerbers auf das Motivationsschreiben. Ebenso sollte hier das Datum angegeben sein und der Personaler sollte persönlich angesprochen werden.

Überschrift

Bei der Überschrift kann man entweder ganz klassisch „Motivationsschreiben“ schreiben oder aber wagemutiger und provokanter eine direkte Frage an den Leser stellen oder eine aussagekräftige Headline wählen.

Zum Beispiel:

  • Warum sollten Sie mich einstellen?
  • Warum ich der/die Richtige für die Position bin
  • Was mich für die Position qualifiziert

Einleitung

Der erste Satz ist enorm wichtig. Hier sollte man nicht mit Floskeln langweilen, sondern den Leser direkt neugierig machen. Man sollte direkt in das Thema einsteigen und die eigenen Stärken und Fähigkeiten oder den Grund für die Bewerbung nennen.

Hauptteil

Hier kann man nun die Highlights aus dem Anschreiben und dem Lebenslauf näher beleuchten. Zusatzqualifikationen, die Passion für den Job, persönliche Werte oder außergewöhnliches Engagement in einem bestimmten Bereich können hier nun herausgestellt werden.

Schluss

Das Motivationsschreiben sollte unbedingt selbstbewusst enden. Bitte unbedingt den Konjunktiv vermeiden, denn der lässt einen schnell unsicher und zaghaft wirken. Es gilt jetzt sicher und prägnant abschließen. An dieser Stelle bietet es sich an den Leser noch einmal persönlich anzusprechen:

Habe ich Ihr Interesse geweckt?

  • Dann freue ich mich Sie und Ihr Unternehmen XYZ bei einem Vorstellungsgespräch persönlich kennenzulernen.
  • Über ein Vorstellungsgespräch freue ich mich.

Weitere Tipps zum Thema gibt es hier!

 

 Wir wünschen Euch viel Erfolg beim Bewerben! :-)

Das ALPHAJUMP-Team

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Motivationsschreiben – was ist das genau? Oftmals auch die „Dritte Seite“ genannt, hat das Motivationsschreiben in Deutschland noch nicht den gleichen Stellenwert wie teilweise im Ausland. Daher ist es oft ein freiwilliger und zusätzlicher Teil der Bewerbungsmappe.
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