Bewerbungsgespräch: Der richtige Dresscode

Man hat bekanntlich nur einmal die Chance einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Auch wenn man im nachfolgenden Bewerbungsgespräch mit Kompetenz überzeugen kann, ist ein holpriger Start kein optimaler Einstieg. Wir haben hier einige Tipps zum richtigen Erscheinungsbild und Outfit für das Bewerbungsgespräch zusammengestellt.

Ganz wichtig und absolut Basic: Achtet auf eine gepflegte Erscheinung. Das bedeutet konkret nicht nur geduscht und mit gewaschenem Haar zu erscheinen, sondern auch auf Details zu achten. Unbedingt saubere Fingernägel, eine ordentliche (nicht zerzauste) Frisur und bei Männern bitte auch einen gepflegten Bart! Die gewählte Kleidung sollte gut sitzen, sodass Ihr im Gespräch nicht ständig an Euch herumzuppeln müsst. Außerdem darauf achten dass die Kleidung (auch bei neu gekaufter) gewaschen und gebügelt wurde und somit falten- und fusselfrei ist! Bitte nicht vergessen die Schuhe zu putzen und auf gar keinen Fall offene Schuhe anziehen!

Es ist wichtig dass sich der Bewerber in der gewählten Kleidung wohl fühlt, denn ein Unwohlsein kann leicht die Ausstrahlung beeinflussen und einen selbst so irritieren dass man sich nicht mehr richtig auf den Gesprächspartner konzentrieren kann.

Die Kleiderwahl sollte sich nach dem Outfit für den Berufsalltag richten. Hierbei gelten natürlich für die verschiedenen Berufsgruppen unterschiedliche Dresscodes. Hierbei ist es hilfreich sich am unternehmensüblichen Dresscode zu orientieren. Man kann bereits mit der Kleidung und dem Auftreten signalisieren, dass man sich mit dem Unternehmen, der Position und Berufsgruppe auseinandergesetzt hat und hierher passt. TIPP: Wie sind die Mitarbeiter angezogen?  Ein Blick auf die Team-Seite auf der Homepage oder bei Facebook kann Licht ins Dunkel bringen!

Wie konservativ oder leger das Outfit im  Bewerbungsgespräch generell sein darf,  lässt sich bereits von der jeweiligen Berufsgruppe ablesen. Für Versicherungen oder Finanzdienstleister empfiehlt sich grundsätzlich ein gepflegtes, konservativ klassisches Outfit.

In kaufmännischen Abteilungen ebenso wie in Bereichen, die häufigen Kontakt zu Kunden oder Geschäftspartnern erfordern ist formelle Kleidung angebracht und in der Regel auch erwünscht.

Als Mann ist man mit Anzug, Hemd und Krawatte immer gut beraten, sollte allerdings auf wilde Muster-Krawatten und chaotischer Farb- und Mustermix verzichten.

Als Frau macht man mit einem Hosenanzug oder Kostüm nichts falsch, denn diese Outfits haben sich fest etabliert. Es darf nur definitiv keine kurze Hose oder ein Minirock sein. Ebenfalls absolut tabu: bauchfrei, Trägertops,  ein freizügiger Ausschnitt: Alles was zu viel Haut zeigt, hat im Vorstellungsgespräch nichts zu suchen! Solltet Ihr Euch für einen Rock entscheiden, bitte auch im Sommer eine Strumpfhose anziehen!

Make it perfect: Ein AUue für Details ist toll, so sollten zum Beispiel Gürtel und Schuhe zueinander passen!

Bei Berufsgruppen mit wenig Kundenkontakt spielt die Kleidung eine untergeordnete Rolle in den meisten Unternehmen. Das bedeutet allerdings nicht dass man ungepflegt und in Sport- oder Freizeitkleidung erscheinen sollte!

Besonders der IT-Branche wird nachgesagt dass eine Kombination aus Jeans und Hemd im Vorstellungsgespräch durchaus keine Seltenheit sind und demnach auch nicht zwingend negativ ins Gewicht fallen. Wir empfehlen hier allerdings vorsichtig zu sein, denn in den hier herrschen durchaus konträre Auffassungen. Also lieber auf Nummer sicher gehen und sich vorab informieren – denn ein Vorstellungsgespräch ist immer noch ein geschäftlicher Termin!

Als Praktikant sollte man sich ebenfalls für einen angemessenen Dresscode der Berufsgruppe und des Unternehmens orientieren. Denn auch sie sind potenzielle zukünftige Mitarbeiter und so wird auch von ihnen erwartet sich passend zu kleiden. Nicht zuletzt da es zu den Soft Skills gehört zu wissen, wie man sich in welcher Situationen angemessen zu kleiden hat.

Und wie man sich zu schmücken hat: Achtet bei Modeschmuck auf eventuelle Verfärbungen oder Abfärbungen und wählt lieber die dezentere Variante. Wenn Ihr Euch nicht sicher seid: Piercings und Tattoos sicherheitshalber verdecken bzw. entfernen.

Achtet darauf Eure Unterlagen in einer ordentlichen Dokumentenmappe mitzubringen und diese in einer Tasche die ebenfalls zum Outfit passt. Und auch die sollte man vorher ausmisten! Ihr solltet nicht ewig nach etwas darin wühlen müssen. Oder einen halben Mülleimer auf dem Boden im Gesprächsraum entleeren wenn die Tasche versehentlich umfällt.

Eine Tasche ist ja bekanntlich dazu da um Dinge aufzubewahren. Es giobt also keinen Grund Eure Hosen- und Jackentaschen mit Handy, Portemonnaie oder Tempopackungen vollzustopen und auszubeulen. Das sieht nicht schön aus und kann ggfs. Auch unbequem werden. Es empfiehlt sich generell das Outfit einmal probezutragen: Kann ich gut sitzen und mich bewegen? In den Schuhen überhaupt gehen? Passt alles wirklich zusammen?

Natürlich bedeutet all das nicht, dass man sich verkleiden soll, aber im Zweifelsfall muss man sich fragen ob man lieber etwas zu Over- als Underdressed erscheinen möchte.

Wir wünschen Euch viel Erfolg beim Bewerben!

Viele Grüße
Euer ALPHAJUMP-Blog-Team

Tags: , ,

Veröffentlicht von

1 Kommentar zu “Bewerbungsgespräch: Der richtige Dresscode”

  • Der Dresscode beim Vorstellungsgespräch ist wirklich sehr wichtig und ich muss dem Autor zustimmen, dass ein Anzug mit Krawatte für den Mann die beste Wahl ist. Allerdings sollte die Krawatte schlicht sein und Keine Krawatten mit Logo oder chaotischem Farb- und Mustermix.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

zum Seitenanfang