Bewerbungsprofil auf ALPHAJUMP – Do’s & Dont‘s

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Das Bewerbungsprofil auf ALPHAJUMP dient ja bekanntlich dazu, Euch bestmöglich professionell darzustellen um Euch entweder auf ausgeschriebene Jobs zu bewerben oder um von interessierten Unternehmen selbst angesprochen zu werden. Dazu muss Euer Portfolio allerdings nicht nur vollständig, sondern auch richtig ausgefüllt sein. Wir möchten Euch heute einige Tipps und Hinweise geben wie ihr das am besten anstellt und was dabei absolute No-Gos sind!

Der erste Hinweis: In den Einstellungen könnt Ihr selbst festlegen, welche User (Unternehmer, Kontakte) wieviel auf eurem Profil sehen können. Es empfiehlt sich natürlich für Unternehmer eine möglichst hohe Freigabe zu wählen. Denn kaum ein Personalverantwortlicher wird eine Kompetenzanfrage an jemanden rausschicken, der lediglich sein Profilbild und seinen Studiengang freigegeben hat. Da muss schon etwas mehr her um einen Anreiz für den Recruiter zu schaffen. Je mehr ein potenzieller Arbeitgeber hier schon über Euch erfährt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit in eine engere Auswahl zu kommen. Profile die nur minimal ausgefüllt oder sichtbar sind, erhalten in der Regel weniger Kompetenzanfragen.

Heute möchten wir uns auf einzelne Teile des Bewerbungsprofils auf ALPHAJUMP konzertieren:

Meine Kompetenzen – Wissen was Kompetenzen sind.

Umweltbewusstsein? Keine Kompetenz. Auslandsaufenthalt? Auch keine Kompetenz. Auch wenn eine Reise ins Ausland Eure sprachlichen Fähigkeiten sicher deutlich verbessert hat, ist der Auslandsaufenthalt dennoch keine Kompetenz. (Eure Fremdsprachenkenntnisse könnt einige Absätze tiefer unter, surprise surprise, „Sprachen“ angeben und das sogar mit Qualifikationsgrad.) Kompetenzen dagegen sind Programme und Systeme deren Umgang ihr schon erlernt habt, sowie Methoden, Techniken und Fähigkeiten die Ihr Euch bereits angeeignet habt. Hier sind sowohl Soft als auch Hard Skills gefragt. Man sollte allerdings darauf achten, sich auf die wichtigsten zu beschränken und hier keine Aufsätze schreiben. Die Eingabemaske gibt es schon vor: Stichworte durch ein Komma trennen. So sehen Recruiter direkt auf einen Blick was ein Kandidat zu bieten hat.

 

Von der Masse abheben.

Ihr habt hier, wie bereits erwähnt, auch Platz für einige Soft Skills um Euer Bewerbungsprofil mit einem Persönlichkeitsprofil/charakterlichen Eigenschaften abzurunden. Man sollte es hier allerdings nicht übertreiben. Wer nur Soft Skills angibt und keine fachlichen Qualifikationen, hat eindeutig schlechte Karten beim Bewerben. Außerdem sollten alle genannten Qualifikationen sorgfältig und wirklich kreativ ausgewählt sein. Wir können ja nicht alle der perfektionistische und super flexible Teamplayer sein. Vor allem können einem leichtfertig eingetragene Angaben schnell zum Verhängnis werden, wenn man dann doch nicht bereit ist mal etwas länger zu bleiben oder eine Geschäftsreise anzutreten. Wer sich hier etwas mehr Mühe gibt und seine Soft Skills an das gewünschte Jobprofil anpasst, kann hier punkten!

 

Eine klare Linie fahren.

Nein, Nebenjobs zählen nicht zu Kompetenzen. Auch wenn einige Bewerber sie vehement bei ihren Kompetenzen auflisten. Ihr habt in Eurem Leben vielleicht schon unendlich viele Neben- und Aushilfsjobs gemeistert. Das ist lobens- aber nicht immer erwähnenswert! Es wird sich vermutlich kaum jemand dafür interessieren dass Ihr mit 16 zwei Wochen gekellnert habt. Und Babysitten mag zwar ein gewisses Maß an Verantwortungsbewusstsein vermitteln, aber sofern Ihr Euch nicht im Småland bei IKEA bewerbt, kann man auf diese Angabe wahrscheinlich verzichten.  Dauer der Anstellung und Relevanz sind ausschlaggebend für die Auswahl der Jobs, die Ihr hier auflistet.

Fragt Euch auch wie die vielen Jobwechsel auf Außenstehende wirken,  denn man möchte schließlich keinen flatterhaften oder unbeständigen Eindruck machen. Wirklich interessant sind vor allem genau die Jobs, die auch Eure gelisteten Soft und Hard Skills unterstreichen oder zu dem Job passen, den ihr gerade sucht.

 

Auf den Punkt kommen.

Der Dauerrenner unter den Kompetenzen ist ganz klar: MS Office. Excel, PowerPoint, Word und Co. werden hier gerne einzeln gelistet. Für die meisten Bürojobs sind diese Programme mittlerweile allerdings eine Grundvoraussetzung. Beherrscht Ihr bereits alle diese Programme ist es völlig ausreichend sie unter „MS Office“ zusammenzufassen. Das spart nicht nur Euch wertvollen Platz in Eurem Bewerbungsprofil, sondern Personalverantwortlichen auch wertvolle Zeit beim Lesen. Beherrscht Ihr weniger gängige Office Programme wie Access, Publisher oder InfoPath kann es sich wiederum lohnen, diese durch eine gesonderte Listung zu erwähnen.

 

Interessen – Ein Hauch Persönlichkeit.

Interessen sind in erster Linie natürlich ganz klassisch Eure Hobbies. Es macht jedoch nur Sinn welche aufzulisten, wenn sie auch „besonders“ sind oder einen gewissen Charakterzug vermitteln. Das heißt im Klartext, wenn sie etwas über Eure Persönlichkeit verraten oder nützliche Eigenschaften für Euren Job beinhalten.Eure Sammelleidenschaft für exotische Glastierfiguren ist vielleicht nicht das beste Aushängeschild. Die Tatsache dass Ihr es für wichtig genug befunden habt, es hier zu erwähnen vermutlich auch nicht. Es kann zwar zugegebenermaßen etwas knifflig sein, etwas Passendes zu finden, aber genau dadurch verleiht man dem Bewerberprofil eine persönliche Note und kann sich individuell von seinen Mitbewerbern abheben.

 

Mitgliedschaften – Begeisterungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft zeigen.

Auch hier gilt: nach Relevanz filtern. Man muss nicht zwingend erwähnen, dass man der/die stolze Vorsitzende des GZSZ – Fanclubs ist. Auch hier steht Professionalität im Vordergrund. Vor allem Euer Engagement ist hier gefragt. Seid Ihr Mitglied einer Vereinigung, eines jobrelevanten Clubs, engagiert Ihr Euch gemeinnützig oder für Eure Region oder seid Ihr Teil eines Netzwerks? (…und wer hier jetzt ALPHAJUMP oder Xing einträgt, möge sich bitte per E-Mail für ein persönliches Beratungsgespräch bei uns melden!) Dann tragt es hier ein!

 

Sprachen – Parlez-vous français?

Hierzu wurde unter– Kompetenzen eigentlich schon alles Wichtige gesagt. Es klingt vielleicht etwas selbstverständlich, sollte aber dennoch erwähnt werden: Listet wirklich nur Sprachen auf, mit denen Ihr euch auch tatsächlich halbwegs verständigen könnt. Die obligatorischen „Grundkenntnisse“ reichen vermutlich nicht aus, wenn ihr von Eurem Schulfranzösisch nur noch Begrüßungsfloskeln behalten habt und Ihr plötzlich in einem Unternehmen arbeitet, dass auch Standorte in Frankreich, Belgien oder der Schweiz hat. Das kann ganz schnell sehr peinlich werden. Und das auch schon vor der Einstellung, wenn der Personalverantwortliche Euch im Bewerbungsgespräch plötzlich in einer Fremdsprache anspricht, bei der Ihr nur Bahnhof versteht.

 

Wir hoffen, dass dieser kurze Beitrag einige Unklarheiten beseitigen konnte und auch ein paar Anregungen gegeben hat. Wenn Ihr noch mehr Fragen rund um das Thema „Bewerbungsprofil richtig ausfüllen“ habt, könnt Ihr uns gerne über hello@alphajump.de kontaktieren.

Wir wünschen Euch, wie immer, viel Erfolg bei Euren Bewerbungen!

Viele Grüße

Euer ALPHAJUMP-Blog-Team

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