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Interview: Traumjob Art Director/in

Was möchtest du später einmal machen? Irgendwas, wo man kreativ arbeiten kann! Eine gängige Antwort, wenn man Jugendliche fragt, in welchem Berufsfeld sie sich einmal sehen. Kreatives Arbeiten klingt spannend und abwechslungsreich. Aber auch sehr ungenau, schließlich gibt es viele Jobs, in denen eine gewisse Kreativität gefragt ist. Der wohl bekannteste und beliebteste Job ist der als Art Director. Überall, wo Bilder und optische Zeichen zur Kommunikation verwendet werden, darf ein Art Director nicht fehlen. Er oder sie gestaltet sämtliche Werbemittel, behält dabei aber stets die Wünsche der Kunden im Hinterkopf. Der Job klingt definitiv so spannend, dass wir ihn mal genauer unter die Lupe nehmen wollten. Dafür bin ich fünf Bürotüren weitergelaufen und habe die Art DirectorIN von Picologic für ein kurzes Interview entführt.

Interview

Tammy Schwital (sie heißt wirklich Tammy) ist 25 Jahre alt und arbeitet bei Picologic als Junior Art Director. Picologic ist ein aufstrebendes Start-Up aus dem Technologiezentrum Koblenz, das es sich zur Hauptaufgabe gemacht hat, die Buchhaltung und das Rechnungswesen in die digitale Welt zu transportieren. Das coole Start-Up ist erst seit Anfang 2017 unser Nachbar im TZK und besteht aus fünf kreativen Köpfen, ganz vorne dabei: Tammy.

Was ist deine Haupttätigkeit als Art Director?

Eigentlich mache ich alles, was mit Print und Web zu tun hat. Beziehungsweise alles, was mit Medien und Design zu tun hat, stecke ich meistens dahinter. Meine Haupttätigkeit ist vor allem, Roll-Ups, Flyer, Messewände oder Massenartikel zu gestalten. Sprich alles, was du an Werbeartikel brauchst, um ein Unternehmen hoch zu ziehen.

Wie bist du zu dem Job als Art Director gekommen?

Ich bin mit dem Thiemo, dem Gründer von Picologic, vorher schon befreundet gewesen und wir haben bereits im letzten Unternehmen zusammen gearbeitet. Bei der Gründung von Picologic wurde mir bereits der Job als Junior Art Director angeboten. Ich habe mir dann überlegt, ob ich den Schritt gehen möchte und mich nach kurzer Zeit dafür entschieden. Zunächst habe ich bei Picologic nebenbei gearbeitet und bin dann schließlich komplett ins Start-Up gewechselt.

Was macht dir an deinem Job am meisten Spaß?

Das ist einPicologic-Art-Directore schwierige Frage aber ich denke mir macht am meisten Spaß, dass wir super im Team zusammenarbeiten. Wir haben ein ausgesprochen gutes Team und verstehen uns alle sehr gut. Wir haben keine strengen Regeln und keine Hierarchien, so dass wir einfach ein cooles Start-Up sind. Wenn ich zum Beispiel Visitenkarten oder Flyer designen soll, ist mein Chef immer offen dafür, was ich ihm Vorschlage oder welche Ideen mir gefallen. Das ist in meinem Beruf ein sehr wichtiger Aspekt. Als Grafikerin möchte ich einen gewissen Freiraum haben und kreativ arbeiten dürfen und das kann ich bei Picologic. Wenn man diesen Job wirklich liebt, ist das hier der perfekte Platz.

Was sind die größten Herausforderungen in deinem Job?

Die größten Herausforderungen als Grafikerin sind wohl immer, die Dinge auf den Punkt zu treffen, wie man sich das vorgestellt hat. Man hat seinen eigenen Geschmack und Dinge in der Schule gelernt, diese können aber komplett davon abweichen, was dein Chef oder Auftraggeber dir vorgibt. Das heißt im Umkehrschluss, man muss herausfinden, was sein Chef gut findet und was nicht. Man muss ein Feingefühl dafür entwickeln, wie man die richtige Richtung findet, um gut zusammen zu arbeiten. Das finde ich, ist als Grafikerin eine sehr große Herausforderung. Das gleiche gilt für Texten. Jeder hat ein anderes Verständnis davon, was gut ist und ihm gefällt. Es gibt Leute, die mögen ausgeschmückte Texte oder Designs und Leute, denen gefällt es besser kurz und knapp. Es ist also schwierig, den Mittelweg zu finden. Man kann sich oft an dem Verhalten von Menschen orientieren. Thiemo ist sehr strukturiert und technisch versiert, das heißt, die Texte und Designs von Picologic sind immer knapp, bündig und fokussiert. Das Gesamtpaket ist wohl für alle Grafiker und Art Director auf diesem Planeten die größte Herausforderung.

Was denkst du, sind die Kernkompetenzen einer erfolgreichen Art Directorin?

Du musst flexibel sein. Ich genieße hier wirklich kreative Freiräume aber aus Erfahrung weiß ich, dass der Job meistens sehr stressig ist und man viel Druck hat. Du hast viel Verantwortung, was Spaß macht aber zusätzlichen Druck aufbauen kann. Empathie ist ebenfalls eine wichtige Kompetenz, um deine Kunden einzuschätzen. Kreativität erklärt sich wohl von alleine. Darüber hinaus sollte man sehr genau und präzise arbeiten, beziehungsweise pixelgenau. Wenn man sich gute Art Director anguckt, dann merkt man, dass es meistens extrem strukturierte Menschen sind. Verschätzt man sich um einen Millimeter, kann ein kompletter Druck umsonst sein, was je nachdem sehr kostspielig werden kann.

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Interview: Traumjob Art Director/in
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Was macht ein Art Director? Im Interview erfährst du, wie man Art Director wird, wie der Alltag aussieht und welche Skills du brauchst.
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